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Giraffen-Bulle Jabu gestorben

Neunkirchen. Schon wieder eine schlechte Nachricht aus dem Neunkircher Zoo: Nachdem am Aschermittwoch das einjährige Giraffen-Mädchen Shani einging (unsere Zeitung berichtete) ist in der Nacht zum Freitag ihr Vater, der neunjährige Bulle Jabu, gestorben. „Er litt seit einigen Wochen an einer Beinverletzung, die trotz tierärzlicher Behandlung weiter in Form einer immer stärkeren Entzündung und Schwellung voranschritt“, erklärte gestern ein sehr angefasst klingender Norbert Fritsch. Jabu habe am Freitagmorgen leblos in seiner Box gelegen.

Nun wird der schätzungsweise 800 bis 900 Kilo schwere Kadaver der Angola-Giraffe den gleichen Weg antreten wie Shani: In der Pathologie der tierärztlichen Hochschule in Gießen soll geklärt werden, was letztendlich die Todesursache war. Bei der mit der Flasche groß gezogenen Shani stehe eine Erkrankung des Magen-Darm-Trakes im Fokus, bei Jabu komme eine Infektion in Frage, vermutet der promovierte Zoologe.

Bis nach Holland seien Zoo-Leute unterwegs gewesen, um Medikamente für Jabu zu besorgen. 2001 war Jabu aus dem Dortmunder Zoo gekommen. Nun werde die Giraffen-Haltung im Neunkircher Zoo genau unter die Lupe genommen, sagt Fritsch und ist um Schadensbegrenzung bemüht.

Schließlich zieren die stattlichen Tiere auch die Werbe-Auftritte des Tiergartens. Jetzt leben im beliebten Neunkircher Zoo (letztes Jahr kam eine Viertelmillion Gäste) nur noch die beiden weiblichen Giraffen Gambela, die Mutter Shanis, und Himba, die Ende letzten Jahres ihren Nachwuchs kurz nach der Geburt mit einem Huftritt getötet hat.

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