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Glätte-Unfälle: 100 Mal krachte es auf Saarlands Straßen

Saarbrücken. Die Polizei hat am Sonntagvormittag rund 100 Unfälle wegen glatter Straßen gezählt. Vier Menschen wurden leicht verletzt. Eisregen, Graupel und Temperaturen um Null Grad hatten zuvor unter anderem die Straßen in und um Saarbrücken in Rutschbahnen verwandelt. Allein 50 Unfälle ereigneten sich im Stadtgebiet und dem näheren Umland, berichteten die Beamten gestern. Im Köllertal hätte mitunter selbst der Streudienst nichts gegen das Eis auf den Straßen unternehmen können, hieß es gestern aus der Polizeiinspektion vor Ort, wo man rund 20 Unfälle registrierte. Auch Rettungsdienste und Polizei seien von den widrigen Bedingungen beeinträchtigt worden: Die Polizisten bewegten sich mit Spikes unter den Schuhen zu einzelnen Unfallschauplätzen, wenn diese an einer Steigung lagen.

Kurios: Gleich zwei Streufahrzeuge der Gemeinde Heusweiler kamen von der Fahrbahn ab. Eines sei in Lummerschied gegen ein parkendes Auto gerutscht, ein zweites sei erst an einer Gartenmauer zum Stehen gekommen und habe zuvor einen Telefonverteilerkasten „umgemäht“. Auch in Bischmisheim war ein Streufahrzeug in einen Unfall verwickelt, es prallte nach Polizeiangaben auf einen Streifenwagen. Glatt war es zudem auch auf den Straßen im Kreis Neunkirchen. Dort ereigneten sich demnach 27 Unfälle, in einem Fall war wiederum ein Streufahrzeug betroffen.

In Luxemburg kam es nach Angaben der Zeitung „Luxemburger Wort“ in der Nacht zum Sonntag im ganzen Land zu über 33 Unfällen. Wie im Saarland blieb es auch dort meist beim Blechschaden. Zwei Fahrer seien allerdings leicht verletzt worden. Auf den Autobahnen habe zeitweise eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gegolten. Dennoch hätten sich laut Polizei viele Verkehrsteilnehmer nicht an das Tempolimit gehalten, schreibt die Zeitung.
red
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