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Glatteis führt zu Knochenbrüche und Blechschäden

Saarbrücken. Gefrierender Regen war gestern landesweit die Ursache für zahlreiche Unfälle und Verletzungen. Die Polizei meldete im Saarland rund 70 Unfälle wegen glatter Fahrbahnen.
Die Unfallmeldungen gingen am Morgen im Minutentakt ein. Vier Menschen wurden leicht verletzt. Meist blieb es jedoch bei Blechschäden. Auf der A8 in Höhe des Autobahnkreuzes Saarbrücken kam es zu einer Massenkarambolage, in die zehn Fahrzeuge verwickelt waren. Verletzt wurde jedoch niemand. Außerdem kam es vor allem in Seitenstraßen zu Behinderungen durch quer stehende Fahrzeuge. Am Vormittag entspannte sich die Lage jedoch allmählich wieder.
Am Flughafen Ensheim mussten sich einige Passagiere in Geduld üben: Wie ein Sprecher mitteilte, kam es bis zum Mittag in zwei Fällen zu Verspätungen, vier Flüge mussten wegen der Wetterlage gestrichen werden.
Zu Behinderungen kam es auch im Busverkehr. Nach Angaben der Saarbahn GmbH konnten zeitweise verschiedene Höhenlagen im Saarland nur begrenzt oder gar nicht angefahren werden. Auch hier entspannte sich die Lage im Laufe des Vormittags. Der Saarbahnverkehr war nicht beeinträchtigt.
Das Klinikum Saarbrücken sprach von einem erhöhten Patientenaufkommen: „Es gab viel zu tun in der Notaufnahme“, so Pressesprecherin Irmtraut Müller-Hippchen. Es habe alle Verletzungen gegeben, die für diese Witterungsverhältnisse typisch sind. Dazu gehören alle Arten von Knochenbrüchen: Die Ärzte behandelten unter anderem gebrochene Arme, Beine, Handgelenke und Ellbogen. Besonders gefährlich sei es, so Müller-Hippchen, wenn ältere Menschen auf den Rücken fallen: Durch diese Stürze kam es zu einigen Wirbelbrüchen. nkl
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