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Gleisarbeiten: Lautes Signal nervt Anwohner in Schafbrücke

Es ist ein Signal-Geräusch ähnlich einer Sirene, das durch alle Glieder fährt und einen zusammenzucken lässt. Etwa fünf Sekunden hält das Signal an und kommt von den frühen Morgenstunden bis in die Nacht hinein in unregelmäßigen Abständen wieder.

Die Deutsche Bahn repariert derzeit Gleise zwischen Saarbrücken und Scheidt und hat solche akustischen Signalgeber alle 30 Meter entlang der Gleise platziert. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, sind diese Signalgeber (Abstand und Lautstärke) gesetzlich vorgeschrieben zur Warnung der Gleisarbeiter, wenn ein Zug kommt. Für viele Anwohner ist es der Horror. „Das Signal terrorisiert unser ganzes Viertel. Ich kann verstehen, dass die Arbeiter gewarnt werden müssen, aber wir als Anwohner werden noch weich in der Birne. Alle paar Minuten zuckt man zusammen, und ordentlich schlafen ist nachts nicht möglich“, sagt Raphael Gensert aus Schafbrücke und regt sich auf. „Das ist wie eine Folter. Die Bahn hätte doch die Anwohner in irgendeiner Form über diesen Zustand informieren können. An Ostern wurde überhaupt nicht gearbeitet, und das Signal kam trotzdem ständig“, so Gensert weiter.

Nachgefragt bei der Pressestelle der Deutschen Bahn hieß es: „Wir informieren die Bevölkerung immer bei solchen Arbeiten. Wir geben Pressemitteilungen raus und informieren auch die betroffenen Kommunen“, so eine Bahnsprecherin. Bis zum Montag, 20. April, 4.45 Uhr, dauern die Gleisarbeiten zwischen Saarbrücken und Scheidt noch an, so steht es in der Pressemitteilung der Bahn. Und so lange muss die Bevölkerung auch noch den regelmäßigen Lärm der Signalgeber ertragen. „Oh Gott, das sind ja noch zwei Wochen. Wir wissen zwar jetzt, wie lang es noch dauert, aber das macht es nicht besser“, sagt Raphael Gensert. In Urlaub fahren, Kopfhörer oder Ohrstöpsel – viel mehr Möglichkeiten haben die Menschen in näherer Umgebung zu den Gleisarbeiten derzeit nicht.
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