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Graffiti in St. Ingbert: Sprayer gesteht

St. Ingbert. Dem Sprayer werden insgesamt 52 Sachbeschädigungen durch Graffiti zur Last gelegt. Das berichtete die Polizei heute (15.03.2011) in einer Pressemitteilung.

Ende Dezember war der Mann der Polizei schon einmal aufgefallen. Damals hatte eine Polizeistreife ihn auf frischer Tat ertappt und gleich Beweismittel sichergestellt. Schon damals konnten ihm so etliche Graffitis zugeordnet werden. Doch die Rüge der Polizisten scheint den St. Ingberter recht wenig beeindruckt zu haben: In den nächsten Wochen setzte er seine nächtlichen Streifzüge fort und besprühte weiter Gebäude, Autos, Mauern, Container, Garagentore und Verteilerkästen mit Zeichnungen (sogenannten "Pieces") und seinem persönlichen Kürzel ("Tag") "LUZ".  Dabei war er zumeist im selben Bereich aktiv, von der Oberen Kaiserstraße in Rohrbach bis an die Anbindung an die A6 in St. Ingbert.

Als die Beamten jetzt die Wohnung des Mannes durchsuchten, fanden sie dort unter anderem über 250 Spraydosen. Es er darauf hin vernommen wurde regte sich sein schlechten Gewissen, und er gab ohne Umschweife zu für die Schmierereien verantwortlich zu sein. Dabei erklärte er, dass er seinen Fehler einsehe und niemandem habe schaden wollen. Es sei ihm nur um seinen persönlichen "Kick" gegangen. Und ganz brav erklärte er sich auch bereit, die Graffitis entweder selbst zu entfernen oder beseitigen zu lassen.

Tatsächlich wurden auch seither keine neuen Graffitis mehr von "LUZ" in St. Ingbert gefunden. Der Sachschaden, den der junge Mann bisher verursacht hat, beziffert sich jedoch auf 15.000 €. Zu seinem Glück verzichteten einige der Geschädigten darauf, Strafantrag zu stellen. Bislang war der Täter erst einmal mit einer Jugendsünde aufgefallen, so die Polizei. calvin
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