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Großbaustelle Rodenhof: Anwohner genervt

Auf dem Rodenhof (links) gibt es  zahlreiche Verkehrsprobleme

Auf dem Rodenhof (links) gibt es zahlreiche Verkehrsprobleme

Saarbrücken. Das tägliche Verkehrschaos in ihrem Viertel macht den Bewohnern des Rodenhofs schwer zu schaffen. Das bewiesen einmal mehr die zahlreichen Wortmeldungen bei der Bürgerversammlung, die der CDU-Ortsverein Rodenhof unter Vorsitz von Gerd Bauer am Freitag im Rodenhofer Gasthaus Il Giardino organisiert hatte.

„Großbaustelle Rodenhof“ war das Motto des Abends. Und Saarbrückens Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer stand den Bürgern Rede und Antwort. Seit über einem Jahr müssen die Rodenhofer wegen Bauarbeiten rund um die neue Zufahrt zum Eurobahnhof an der Grülingsstraße und wegen Kanalarbeiten im Sittersweg mit mehreren Umleitungen leben.

„Silberstreif am Horizont“

Zumindest in dieser Sache konnte Wandel-Hoefer den rund 50 Anwesenden einen „Silberstreif am Horizont“ ankündigen. In zwei Wochen, Ende März, werde die neue Rodenhof-Brücke, die vom Kreisel Grülingsstraße zum Quartier Eurobahnhof führt, eröffnet, kündigte die Baudezernentin an.

Das bedeute, dass der Verkehr zwischen Ludwigsbergkreisel und Eurobahnhof dann auf direktem Wege fließen könne. Lützelbach-, Heinrich-Koehl-Straße und Sittersweg würden so endlich entlastet.

Die Kanal-Baustelle im Sittersweg wiederum solle im Mai fertiggestellt sein, sagte Wandel-Hoefer.

Andere Verkehrsprobleme auf dem Rodenhof aber lassen sich nicht so schnell lösen. Genannt wurden etwa Lastkraftwagen, die nach Schleichwegen zur Baustelle des Baumarkts am Güterbahnhof suchen.

Abhilfe hierfür würde nur der Ausbau einer direkten Verbindung an der „Dicken Buche“ zwischen Autobahn und Bundesstraße schaffen, sagte Gerd Bauer. „Die Frage ist aber, wer es bezahlt“, ergänzte Wandel-Hoefer.

Bis zu 100 Lkw am Tag

Ein Ehepaar klagte über die Wiedereröffnung eines Baustofflagers an der Lehárstraße. Bis zu 100 Lkw am Tag würden sich seitdem durch die schmale, steil abschüssige Straße quälen. Das sei für die Anwohner nicht nur laut, sondern auch gefährlich. Risse in seinem Haus beklagte ein anderer Bürger. Als Verursacher vermutet er Linienbusse, die nach seiner Einschätzung auf der Leerfahrt zum Depot Vollgas geben.

Bis auf die Grülingsstraße ist der Rodenhof Tempo-30-Zone. Viele-Pkw-Fahrer seien jedoch zu schnell und reagierten aggressiv, wenn man sie darauf anspreche, berichteten mehrere Rodenhofer. Sie wünschen sich mehr Hinweisschilder und mehr Polizeikontrollen.

Kontaktaufnahme mit der Polizei

Das gilt auch für ein weiteres altbekanntes Rodenhof-Problem: das rücksichtslose Zuparken der Straßen bei Veranstaltungen in der Saarlandhalle und im Stadion. CDU-Mann Gerd Bauer versprach, deswegen mit der Polizei Kontakt aufzunehmen und sie zur nächsten CDU-Bürgerversammlung einzuladen.

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