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Große Juristen- Tagung in Saarbrücken

Die Informationstechnologie (IT) könnte auch den Juristen stärker behilflich sein. Doch es müssen Lösungen gefunden werden, beispielsweise zur Verhinderung von Manipulationen.

Saarbrücken. Für drei Tage wird Saarbrücken zum Nabel der modernen, juristisch-technischen Welt. Rund 600 IT-Exerten und Juristen aus ganz Europa treffen sich vom heutigen Mittwoch bis Freitag zum 18. EDV-Gerichtstag auf dem Gelände der Universität im Stadtwald. Dort findet parallel eine der größten Fachmessen in diesem Bereich statt, bei der rund 50 Unternehmen ihre Produkte von der speziellen juristischen Software über spezielle Datenbanken bis hin zur althergebrachten Literatur in gedruckter Form präsentieren.

Hauptthema der Fachtagung, die von den Saarbrücker Professoren Maximilian Herberger und Helmut Rüßmann organisiert wird, ist die Zukunft der juristischen Aktenberge. Bis heute wandern täglich gewaltige Papierstapel zwischen Behörden, Gerichten und Anwälten hin und her. Das ist nicht viel anders als vor hundert Jahren. Mit dem Computer und via Internet wäre das technisch einfacher und schneller zu erledigen. Aber jenseits der technischen Machbarkeit gibt es rechtliche Probleme. Beispiele: Wer darf auf welche Akten zugreifen? Woran erkennt man, dass die Akten echt sind? Wie verhindert man Manipulationen? Genügt eine elektronische Signatur? Und ganz wichtig: Wie sieht es mit der Archivsicherheit auf Dauer aus?

Mit solchen Fragen beschäftigen sich Arbeitskreise, Präsentationen und Diskussionsrunden. Dabei wird es auch um die technischen und rechtlichen Aspekte von heimlichen Online-Durchsuchungen sowie den Datenschutz im Spannungsfeld von Öffentlichkeit, Wirtschaft und Privatsphäre gehen. Die Fachtagung von Praktikern, Produktentwicklern und Herstellern beginnt am Mittwochabend mit einem Treffen bei der Saarbrücker Juris-GmbH. Am Donnerstag und am Freitag verlagert sich das Geschehen an die Uni. wi

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