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Großeinsatz nach Bombendrohungen in Saarlouis

Am Freitag Morgen gegen 10:00 Uhr fanden Kunden der ARGE (Jobcenter) in der Bahnhofsallee in Saarlouis, in einem Treppenhaus einen herrenlosen Koffer. Auf dem Koffer lag ein Zettel mit einer Bombendrohung. Sofort wurden das gesamte Gebäude und das anliegende Hotel von der Polizei geräumt.

Am Freitag Morgen gegen 10:00 Uhr fanden Kunden der ARGE (Jobcenter) in der Bahnhofsallee in Saarlouis, in einem Treppenhaus einen herrenlosen Koffer. Auf dem Koffer lag ein Zettel mit einer Bombendrohung. Sofort wurden das gesamte Gebäude und das anliegende Hotel von der Polizei geräumt.



Saarlouis. Die Meldung über den mutmaßlichen Bombenfund ging gegen 09:45 Uhr bei der Polizei ein. Nur 10 Minuten später erhielten die Beamten eine weitere Meldung über den Eingang einer mutmaßlichen Briefbombe in den Büroräumen einer Krankenkasse im Zentrum von Saarlouis. Der Brief trug die Aufschrift „Achtung Briefbombe“.
Sowohl das Gebäude, in dem sich das Jobcenter befindet, als auch das der Krankenkasse wurden innerhalb kürzester Zeit evakuiert und abgesperrt. Insgesamt über 100 Personen mussten ihren Arbeitsplatz verlassen.

Durch Spezialkräfte der Polizei wurde der Koffer im Jobcenter zunächst durchleuchtet und dann geöffnet. Er entpuppte sich als Attrappe. Im Koffer fanden sich Hinweise auf den möglichen Täter, unter anderem wurde ein handschriftlicher Text darin gefunden.
Auch der bei der Krankenkasse eingegangene Brief wurde untersucht. Darin, so die Beamten weiter, befanden sich ein Zettel mit einem ähnlichen Text, wie er in dem Koffer vorgefunden wurde und eine Substanz, die noch untersucht werden müsse. Aus dem Inhalt des Briefes hätte auf den Absender geschlossen werden können. So vermutete die Polizei dass hinter beiden Vorfällen der selbe Täter stecken müsse.

Noch während der laufenden polizeilichen Maßnahmen stellte sich ein 40-jähriger Mann aus Schwalbach bei der Polizei in Trier und gestand, für beide Bombenattrappen verantwortlich zu sein. Der Schwalbacher wurde von Trier zur Polizeiinspektion Saarlouis gebracht, wo er detaillierte Angaben machte. Die Polizei vermutet Frust durch Arbeitslosigkeit als Tatmotiv. Die Ermittlungen dauern an. red

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