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Großer Andrang bei der Abi-Messe: Jeder Zweite noch unentschieden

Saarbrücken. Knapp jeder zweite Abiturient ist sich laut Umfragen noch unschlüssig, was er oder sie beruflich machen will. Entsprechend erklärt sich der Riesenandrang gestern gleich zum Auftakt der Ausbildungs- und Studienplatzmesse „Abi – was dann?“ in der Saarbrücker Congresshalle. Nach Schätzungen der Veranstalter werden sich bis heute Abend rund 15 000 Schüler aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Lothringen bei 107 Ausstellern sowie in stündlichen Fachvorträgen über Studien- und Karrieremöglichkeiten informieren – 3000 mehr als im Vorjahr.

Die weitaus meisten Abiturienten wollen erst einmal studieren, „aber nach bisherigen Erfahrungen brechen ein Drittel von ihnen ihr Studium noch vor dem Abschluss wieder ab, weil sie zu wenig über die Studieninhalte wissen“, sagt Messe-Organisationsleiter Gerhard Robeller von den saarländischen Rotary-Clubs. Die ehrenamtlich tätigen Rotarier veranstalten seit 2003 bereits zum fünften Mal die Messe, mit ständig steigendem Erfolg. So sind diesmal erstmals auch 400 französische Schüler dabei.



Besucher und Aussteller zufrieden

Zwei Drittel der jugendlichen Messebesucher aus den Vorjahren erklärten laut einer Umfrage der Hochschule HTW, sie hätten auf Grund der Messe den richtigen Ausbildungs- oder Studienplatz für sich gefunden. „Auch bei den Ausstellern hatten wir einen Zufriedenheitsgrad von 95 bis 98 Prozent“, ergänzt Robeller. Großunternehmen wie Bosch, Dillinger Hütte, Saarstahl und Mercedes sind diesmal ebenso dabei wie die saarländischen Vorzeige-Firmen Villeroy & Boch, IDS Scheer, Victor's, Kohl-Pharma und Globus. Außerdem Kammern, Verbände, Organisationen und die Saarbrücker Zeitung .

Gleich zu Beginn der Messe waren vor allem die Infotheken der Hochschulen aus Saarbrücken, Trier, Kaiserslautern, Metz und Luxemburg stark umlagert. Die Saar-Uni hilft bei der richtigen Studienwahl mit einem auch im Internet aufrufbaren Interessentest (www.study-finder.de). Stark nachgefragt, so die Aussteller, sind die Studiengänge Betriebswirtschaft, Jura, Medizin und Lehramt, „heiß begehrt“ auch Eventmanager, Veranstaltungs-Kaufmann, Fachinformatiker und Bankkauffrau.

Die Berufsakademie Saarland lockt mit „Studieren und Geld verdienen“ und die Deutsche Rentenversicherung stellt einen eigenen Bachelor-Studiengang Sozialversicherung vor. Die Saarbrückerin Sarah Jeansangen (18) stand derweil an einem Stand der Sparkassen-Finanzgruppe und war sich noch unschlüssig, ob sie als Berufsweg „Sozialversicherungs-Angestellte oder Bankkauffrau“ einschlagen soll. Von der Messe erhoffte sie sich Klarheit.
ulo

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