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Großes Gebell auf Saarbrücker Messegelände

Shar-Pei-Rüde »Goofy« hat auf der Rassehunde-Schau die Ruhe weg.

Shar-Pei-Rüde »Goofy« hat auf der Rassehunde-Schau die Ruhe weg.

Saarbrücken. Heidi, Holly und George, drei Cavalier-King- Charles-Spaniel, kauerten zusammengerollt auf ihrer Hundedecke und ließen sich vom Gewusel um sie herum kaum beeindrucken. Es sei denn, ihre Artgenossen machten sich lautstark bemerkbar. Dann steckte George seinen kleinen Kopf in die Höhe, ging mit den dunklen Kulleraugen auf Erkundungstour, um die Quelle des Gebells herauszufinden. Kaum zur Kenntnis genommen, legte er sich wieder zufrieden nieder.

Die kleinen Hunde hatten die Ruhe weg, eine Eigenschaft, die nicht jeder Vierbeiner mitbrachte. Kein Wunder, gab es doch auf der 27. Internationalen und 3. Nationalen Rassehunde- Ausstellung des Verbandes für das Deutsche Hundewesen (VDH) am Wochenende auf dem Messegelände in Saarbrücken richtig viel zu erleben.

François Schmitt aus Straßburg war begeistert von der Atmosphäre. Mit seiner Frau, den zwei Maltesern und einem Yorkshire-Terrier genoss er das Zusammentreffen von Mensch und Tier. Eine Besonderheit für sie war, ihre eigenen Hunde als Besucher mitbringen zu dürfen. „Das ist in Frankreich selten der Fall“, sagte er. „Schade“, sagte er, denn genau das mache doch die internationale Zusammenkunft so spannend. Herrchen oder Frauchen tauschten sich mit anderen Hundebesitzern aus, die Vierbeiner wiederum nutzten die Gelegenheit, sich zu beschnuppern, hielten auf ihre persönliche Art ein Zwiegespräch.

„Welcher Hund passt zu mir?“ war das Motto der Ausstellung. Für Nicole Mehlich aus Saarbrücken ist es der Mops. „Ein Adoptivkind“, wie sie meinte. Auf dem Messegelände war Mops Fiona als Besucher unterwegs. Pinscher, Terrier, Jagd- oder Wachhunde, Spitze – es gab insgesamt zehn Kategorien, in die der VDH die ausgestellten 352 Rassen einteilte. 4045 Hunde kämpften an zwei Tagen mit ihren Besitzern auf nationaler und internationaler Ebene um das Prädikat „schönster Hund seiner Rasse“. Béatrice Schwarzentruber aus der Schweiz gehörte mit ihrem belgischen Schäferhund zu den Champions. Übernachtet hatte sie mit ihrem Hund in einer Pension in Saargemünd. „Kein Problem, ich war schnell hier“, sagte sie. Während sie sich selbst um eine Unterkunft kümmerte, hatte der VDH-Landesverband Saar, als Ausrichter, alleine rund 2000 Übernachtungen in Hotels, überwiegend in Saarbrücken, buchen lassen. „Die Ausstellung ist ein riesiger Wirtschaftsfaktor“, erklärte Landesverbandsvorsitzende Ursula Regitz.

Über 4000 Hunde aus 352 Rassen waren gemeldet, hinzu kamen etliche Besucherhunde. Alleine am Eröffnungstag tummelten sich über 10 000 Besucher auf dem Messegelände. Die Randerscheinung: Hunde haben Geschäfte zu verrichten. „Viele Hundebesitzer haben die Hundehaufen selbst entsorgt“, sagte Regitz. Schließlich gab es überall Boxen mit kostenlosen Plastiktüten. Zudem habe der VDH jedoch einen Säuberungstrupp angestellt, der ständig unterwegs gewesen sei, um die nicht freiwillig entsorgten Häufchen zu entsorgen.

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