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Grünen-Chef Ulrich bekommt Widerstand aus eigenen Reihen

Saarbrücken/Merzig. Bei den Saar-Grünen formiert sich Widerstand gegen den Landesvorstand und den Vorsitzenden Hubert Ulrich. Ein Dutzend Grüne aus Kreisverbänden und dem Jugendverband gründeten am Wochenende in Saarbrücken das „Aktionsbündnis Sonnenblume“, wie der Merziger Kreisverbandschef Stefan Müller, der diesem Bündnis angehört, der Saarbrücker Zeitung mitteilte. Das „Aktionsbündnis Sonnenblume“ stehe allen saarländischen Grünen offen, die unzufrieden seien mit der „autokratischen Struktur“ an der Landesspitze. „Alle, die sich kritisch zu der Politik des Landesvorstands äußern, werden permanent parteiintern angegangen“, sagte Müller weiter. Ziel des Bündnisses sei es, mehr Demokratie in der Partei herzustellen. Die Bündnis-Mitglieder wendeten sich gegen „geheimbündlerische Machenschaften“ und setzten sich für mehr „Transparenz“ ein.

Bei der nächsten Sitzung wollen die Bündnis-Mitglieder über die Finanzierung der Gondwana-Urzeit-Halle in Schiffweiler-Reden debattieren. „Wir hoffen, dass die kritische Haltung der Grünen zu Gondwana, die noch die vergangene Legislaturperiode bestimmte, jetzt nicht im Jamaika-Koalitionszwang untergeht und die Grünen-Fraktion im Landtag faule Kompromisse mit beschließt“, sagte der Merziger Kreisverbandschef Müller.

Das Schiedsgericht der Saar-Grünen tagte am Samstag über die Anfechtung der Einladung zur Versammlung des Stadtverbands Merzig im Herbst 2009, bei der die Delegierten für den Landesparteitag gewählt wurden, der sich dann eindeutig für die Jamaika-Koalition entschied. Müller hatte die Nichteinhaltung von Formalien (Einladungsfrist) durch den Merziger Grünen-Chef Klaus Borger, jetzt Umwelt-Staatssekretär, gerügt. Wie die SZ aus Parteikreisen erfuhr, hat man sich verständigt.
dik
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