A8 Luxemburg Richtung Saarlouis Zwischen AS Perl und AS Perl-Borg Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle, Gefahr durch Personen auf der Fahrbahn (01:42)

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Güdinger sauer über dreiste LKW-Fahrer

Güdingen. Neben den Problemen um die Schranke am Güdinger Bahnhof (wir berichteten) war die Gesamtsituation der Bühler Straße das bestimmende Thema beim Diskussionsabend im Gasthaus „Zur Wilden Ente“ zum Thema „Verkehrsprobleme in Güdingen“, zu dem der FDP-Ortsverein eingeladen hatte. Da sind zum einen die Sorgen der Anwohner. Sie haben eine Bürgerinitiative gebildet, für die Klaus Brettschneider spricht: „Ich werde innerorts, wenn ich Tempo 30 fahre, überholt, zudem fahren trotz Sperrung für den Schwerlastverkehr viele Lkw-Fahrer durch die Straße.“

Dann die Durchfahrer, die glauben über die Bühler Straße schneller durch Güdingen zu kommen, als über die Bundesstraße 51 um den Ort herum. Für letzteres Problem gibt es wenigstens den Ansatzpunkt für eine Lösung. Dort, wo die Güdinger Autobahnausfahrten aus den Richtungen Saarlouis und St. Ingbert in die B 51 münden, könnten die Ampelkreuzungen durch Kreisverkehre ersetzt werden. Der Güdinger Liberale Thomas Escher hatte dies als Mitglied des Bezirskrats Halberg schon einmal in die Diskussion gebracht. Er meint: „Die Ampeln machen die B 51 langsam.“ Was den Lkw-Verkehr über die Bühler Straße angeht, scheint eine Lösung nicht so leicht. Zum Beispiel, weil viele Brummifahrer auf Navigationssysteme vertrauen, deren Informationen aber auf die Bedürfnisse von Pkw abgestimmt sind. Zum anderen gibt es in Güdingen einige Gewerbegebiete. Die dort ansässigen Unternehmen sind darauf angewiesen, dass Laster sie erreichen. So wie Heinz Bernd Port, dessen Unternehmen Lkw-Technik auf dem Laufenden hält.

Er berichtete, auch im Namen weiterer in einer Interessengemeinschaft vertretenen Güdinger Unternehmer: „Einige namhafte Unternehmen mit großen Fuhrparks haben uns dicke Packen mit Knöllchen vorgelegt, die sie einem Anwohner in der Bühler Straße zu verdanken hätten.“

Sie drängten auf Übernahme dieser Kosten oder sie würden sich nach anderen Geschäftspartnern umsehen, sagte Port. Gegen die Temposünder in der Bühler Straße helfen wohl nur Radarfallen. Denn die Straße mit parkenden Autos schmaler und somit langsamer zu machen, scheint unmöglich.

Denn dann hätten die dort Parkenden, so Brettschneider von der Bürgerinitiative, fast täglich mit Beschädigungen an ihren Autos zu rechnen. Positive Nachrichten von der Stadtbahngesellschaft gab es für die Anwohner des Güdinger Bergs. Das Wohngebiet werde demnächst, so Unternehmenssprecher Norbert Reuter, von einem Linienbus mitbedient.

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