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Gutachter: Gondwana braucht mehr Attraktionen

Gutachter: Gute Entwicklungschancen, wenn mehr Attraktionen geboten werden

Gutachter: Gute Entwicklungschancen, wenn mehr Attraktionen geboten werden

Saarbrücken. Vier Stunden lang hat der Gondwana-Untersuchungsausschuss gestern Experten befragt, die vor Jahren im Auftrag der Landesregierung den Standort Reden für das Dinosaurier-Projekt bewerteten. Gute Noten verteilte dabei Andreas Waschk von der gleichnamigen Kölner Entwicklungsgesellschaft: Ja, der Standort habe gute Entwicklungschancen. Für mehr Besucher und einen nachhaltigen Erfolg seien allerdings weitere Schritte notwendig, sagte er vor dem Ausschuss. Waschk räumte allerdings ein, dass man bei der Beurteilung des Gesamtkonzepts in Reden noch von ergänzenden Attraktionen wie einen Zoo oder einen Tierpark ausgegangen sei.

Erheblicher Nachholbedarf

Ausschuss-Chefin Anke Rehlinger (SPD) sagte nach der Sitzung, die Darstellung von Waschk habe deutlich gemacht, dass die Gondwana-Planung zum Zeitpunkt der Risiko-Einschätzung noch nicht konkret genug gewesen sei. Es bestehe ein erheblicher Nachholbedarf, wenn in Zukunft Gondwana wirtschaftlich betrieben werden soll.

Das Thema eines angemessenen Mietpreises pro Quadratmeter für das Verwaltungsgebäude stand im Mittelpunkt der Fragen an Joachim Demmer von der PWC-Wirtschaftsberatung in Saarbrücken und an die Berliner Gutachterin Ingeborg Esser. Rehlinger sagte, die SPD sehe sich in ihrer Auffassung bestätigt, dass so lange Gutachten eingeholt worden seien, bis sich ein Quadratmeter-Preis von acht Euro ergeben habe, den Kuhl benötigte, um das Projekt in Angriff zu nehmen. Der CDU-Abgeordnete Thomas Schmitt wies auf die Aussagen von Demmer und Esser hin, wonach ein Mietzins von fünf Euro für den Investor nicht ausreichend gewesen sei.

Nach Ansicht von Barbara Spaniol (Linke) gingen die Gutachter bei ihrer Wirtschaftlichkeitsberechnung des Gondwana-Projekts offenbar von falschen konzeptionellen Voraussetzungen aus.

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