A6 Metz/Saarbrücken Richtung Kaiserslautern AS Rohrbach Bauarbeiten, Ausfahrt gesperrt, Einfahrt gesperrt bis 16.10.2017 06:00 Uhr (18.09.2017, 06:59)

A6

Priorität: Dringend

18°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
18°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Gute Stimmung am Samstag beim Premabüba - die Fotos

Von SZ-Mitarbeiter Marko Völke

Saarbrücken. Auch ohne Stargäste auf der Bühne wissen sich echte Faasebooze zu amüsieren. Zu Hits wie „Du kannst nicht immer 17 sein“ von Chris Roberts, Michael Holms „Mendocino“ und „Aber bitte mit Sahne“ von Udo Jürgens tanzten und feierten sie ausgiebig beim traditionsreichen Premabüba im Großen Saal des Congress Centrum Saar (CCS) Dass Harry Colorado in Hecks Rolle und Helga & Horst statt Cindy & Bert von den Rexis & dem Polyesterorchester auf der Bühne standen – der guten Stimmung der 3300 Gäste tat das keinen Abbruch.

Vieles wurde in den vergangenen Jahren bei dem Traditionsball verändert. 2012 setzten die Macher vor allem auf moderne Dekorationen mit Luftballons. Dennoch fanden auch Stammgäste wie Lothar und Ursel aus St. Ingbert, die bereits seit 40 Jahren mit von der Partie sind, die Entwicklung der närrischen Sause gut. „Wer hier nichts Passendes findet, findet nirgendwo was“, lobte das Ehepaar die Programmvielfalt und ging auf „Wanderschaft“ durch die sechs verschiedenen Bereiche.

Nicht nur zu den Klängen der Happy House Band wurde bei der „SR1 Tanzlust“ im Saal Ost fleißig geschwoft. Auch im Großen Saal dominierten bei den Auftritten von Elliot die Discofox-Fans. Ganz in weiß gekleidet präsentierte die Formation The Soulfamily im Foyer West Hits der Schwarzen Musikszene. Im Bankettraum gingen Hippies und Römer auf Zeitreise in die New-Wave-Ära. Das Duo Equatronic spielte dort 80er-Jahre-Klassiker von Erasure und Depeche Mode. Im Foyer Ost summte derweil eine Biene den The-Doors-Hit „Light My Fire“ mit, dem die Gruppe Orange Sugar Cubes in den Sound des 21. Jahrhunderts packte. Von Klassikern wie Cowboys und Indianer bis zu Früchtchen reichten getreu dem diesjährigen, bunten Motto „Alleh hopp, die Hall steht Kopp!“ die Outfits der fast ausnahmslos verkleideten Gäste.

Was den Fastnachtshit 2012 betrifft, waren sich von Garde-Mädchen Janine über den Tanzlehrer Volker Gebhardt bis zu dem SR1-DJ Eric Dessloch alle einig: Der auch unter dem Namen „Nossa“ bekannte Nummer-Eins-Erfolg „Ai Se Eu Te Pego!“ von Michael Teló machte das Rennen.
Woran es liegt, dass der Premabüba im Vergleich zu früher nicht mehr ein so großer Hit ist und die Besucherzahlen in den vergangenen Jahren permanent geschrumpft sind (2012 waren es mit 3300 im Vergleich zu 2011 wieder 200 Gäste weniger), darüber konnte CCS-Geschäftsführer Winfried Blickle nur spekulieren. War es der Verzicht auf bekannte Namen oder sind 26 Euro Eintritt dann doch zu viel fürs Faschingsvergnügen? Angst um die Zukunft des Traditionsballs machte er sich dennoch nicht.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein