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HG Saarlouis läuft gegen Hochdorf nur hinterher

Hochdorf. Schon die ersten Minuten hatten aufgezeigt, was in der gesamten Hälfte nicht stimmte: Angriffe, die in halbherzigen Distanzwürfen endeten - allzu dankbar für TV-Keeper Axel Johann, der in dieser Phase sechs von sieben Würfen hielt - und eine Abwehr, die Lücken offenbarte, in die der Hochdorfer Angriff immer wieder vorstoßen konnte. Und dann noch die Verletzung von Daniel Fontaine, der sich schon beim ersten Angriff einen blutenden Cut über dem Auge zugezogen hatte und danach nicht mehr in die Partie fand. Aber vor allem fehlten Spieler, die die Initiative ergriffen. Wie ein Peter Vozar. Doch der WM-Teilnehmer blieb ohne Tor und auch sonst viel zu weit hinter seinen Möglichkeiten. Die gesamte Körpersprache in der ersten Hälfte machte nie den Eindruck, als könne Saarlouis der aggressiven Spielweise des TVH etwas entgegenhalten.

Erst in der zweiten Halbzeit schien Besserung einzutreten. Bezeichnenderweise war es Tobias Stemmler - durch den Ausfall von Sven-Malte Hoffmann im Kader - der die HG mit drei Toren wieder heranbrachte. Endlich passte die Körpersprache, und Philipp Kessler gelang tatsächlich der Ausgleich zum 19:19. Doch der hielt nur zwei Minuten, dann hatte Hochdorfs Christoph Morio (mit 13 Toren bester Werfer) den TV wieder auf 22:19 gebracht. Danijel Grgic: „Wir haben 15 Minuten gebraucht, um den Ausgleich zu machen, und ihn in zwei Minuten wieder verschenkt.“ Als dann auch noch die Nachricht vom Patzer des Tabellenführers Gensungen in Budenheim (33:33) durchdrang, war klar, dass die HG nicht nur Platz zwei, sondern auch die Chance verpasst hatte, weiter aufzuschließen. Saarlouis-Trainer Christoph Barthel: „Wenn wir so spielen, brauchen wir sowieso nicht aufzusteigen.“ szn/ek
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