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Halbzeit beim Webenheimer Bauernfest

Das Webenheimer Bauernfest (Foto von 2008) ist nun schon zur Hälfte vorüber.

Das Webenheimer Bauernfest (Foto von 2008) ist nun schon zur Hälfte vorüber.

Webenheim. Dagegen kommt selbst das eher schmuddelige Wetter nicht an: Auch beim 90. Webenheimer Bauernfest bleibt das traditionelle Schlachtfest der Renner. Am Mittwochabend wird wie schon seit Jahrzehnten „die Wutz geschlacht“, eine alte Tradition, die auf dem Fest weiter lebt. „Wo kriegen Sie das sonst noch in einem Lokal, diese typischen Spezialitäten?“, fragt Festzeltwirtin Helga Reichelt. Sie ist bisher ganz zufrieden mit dem Webenheimer Bauernfest. Schließlich ist der Mittwoch sozusagen der Halbzeittag, Gelegenheit also, eine Zwischenbilanz zu ziehen. Der Eröffnungstag übertraf die Erwartungen, auch der Tag der Betriebe und Behörden war in diesem Jahr sehr gut besucht. Schade, dass am Renntag wegen des miserablen Wetters so viele Rennen ausfielen. Die Men- Strip-Show aber, so Reichelt, soll ein fester Bestandteil bleiben. Sehr zufrieden äußerte sich Reichelt auch über die Zusammenarbeit mit dem neuen Führungsteam des Reitervereins: „Die Zusammenarbeit klappt sehr gut, jeder gibt sein Bestes“, so das erste Fazit der Festwirtin. Auch der neue Tresen im Festzelt, so etwas wie ein Ersatz für den früheren Biergarten, wird laut Reichelt sehr gut angenommen. Auch Ralf Schunck, neuer Präsident des veranstaltenden Reitervereins Bliestal, ist zunächst zufrieden: „Eigentlich läuft es sehr gut, nur das Wetter könnte ein bisschen besser sein“, kritisierte der Präsident. Denn das Wetter hatte schon am Rennsonntag nicht mitgespielt, und auch am Mittwochnachmittag war man enttäuscht.



Schließlich ist der Mittwochnachmittag der „Familientag“ auf dem Bauernfest. An diesem Tag haben die Schausteller ihre Preise stark verbilligt. „Es sind aber trotz des schlechten Wetters noch ein paar Leute draußen auf dem Festplatz“, stellte Helga Reichelt fest. Ihr taten die vielen Schausteller Leid. Sie konnte an diesem Schlachtfestabend nicht klagen: Schon kurz nach 18 Uhr war das Zelt sehr gut gefüllt. Die Kellner, aber auch die Köche mit ihren Helfern mussten sich beeilen, um alle Kundenwünsche zu erfüllen. Kräftig Deftiges stand auf der Speisekarte der Festzeltküche. Auch Blieskastels Bürgermeisterin Annelie Faber- Wegener und ihr Ehemann Dirk sind Stammgäste auf dem Schlachtfest: „Das ist ein wichtiger Termin. Man trifft viele Leute. Und das ist wohl auch das Geheimnis: Du weißt genau, dass du auf diesem Schlachtfest eine Menge Bekannte triffst“, so die Bürgermeisterin. In diesem Jahr hatte die Festzeltwirtin bewusst auf die Blasmusik verzichtet, es ging fetzig ab mit der Band Grumis: „Später kommen ja dann auch noch die jüngeren Leute, da ist Partystimmung angesagt“, war Reichelt überzeugt.
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