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Hallenmasters: Ball rollt ab morgen nach neuen Regeln

Morgen ab 18 Uhr rollt in den Hallen in Sulzbach und Saarlouis der Ball. Die Qualifikationsturniere von Viktoria Hühnerfeld im Sportzentrum Sulzbach (53 Wertungspunkte) und der SSV Saarlouis in der Sporthalle in den Fliesen (52) beginnen. Es sind die ersten der 47 Turniere umfassenden Qualifikationsserie zum 24. Volksbanken-Masters des Saarländischen Fußball-Verbandes (SFV). Erstmals wird nach neuen Regeln gespielt – ein Mix aus Hallenfußball und Futsal (wir berichteten).

In der Qualifikationsserie werden sieben Mannschaften gesucht, die neben Titelverteidiger FV Diefflen am Endturnier teilnehmen. Das findet am 31. Januar in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle statt. Ausrichter ist Oberligist SV Röchling Völklingen. „In der Hermann-Neuberger-Halle werden beim Masters genau 2032 Zuschauer Platz finden“, sagt SFV-Pressesprecher Harald Klyk. Wegen der geringeren Kapazität der Halle gegenüber den anderen Endturnier-Spielorten in Homburg-Erbach und in der Saarbrücker Saarlandhalle (beide fassen weit mehr als 3000 Zuschauer) gibt es Kritik an einer Austragung in Völklingen. „Wir standen für 2016 aber noch bei Röchling im Wort, dass wir das Masters dort austragen“, sagt SFV-Spielleiter Adalbert Strauß: „Im nächsten Jahr werden wir schauen, wie es bezüglich der Austragungsorte weitergeht.“

Um die sieben freien Plätze beim Endturnier im Januar kämpfen 308 Mannschaften aus 214 Vereinen. Dies ist ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 30 Mannschaften. Zudem nehmen einige Clubs, wie beispielsweise der letztjährige Masters-Teilnehmer SG Saubach, in diesem Winter an weniger Turnieren als im Vorjahr teil.

Einige Veranstalter hatten große Schwierigkeiten, ihre Teilnehmerfelder zu füllen. „Wir waren mit mehr als 100 Vereinen im Kontakt, um 16 Mannschaften für unser Turnier zu finden“, berichtet beispielsweise Edgar Bauer, Spielausschussvorsitzender des Verbandsligisten TuS Rentrisch. Sein Club veranstaltet erstmals ein Qualifikationsturnier. Die geplanten Turniere des SV Klarenthal und des FV Matzenberg mussten mangels Teilnehmern sogar abgesagt werden – ein Novum in der jüngeren Masters-Historie, welches sicherlich auf die Einführung von Futsal zurückzuführen ist. Es gibt drei Turniere weniger als in der vergangenen Hallensaison.

Neben den Turnieren in Sulzbach und Saarlouis finden an diesem Wochenende vier weitere statt. Jeweils am Samstag beginnen die des SV Hasborn (Sporthalle Theley, 57 WP), des SV St. Ingbert (Ingobertushalle, 46 WP), des VfB Dillingen (Sporthalle West, 45 WP) und des SV Bübingen (Sporthalle Brebach, 53 WP). Beim Turnier von Hühnerfeld starten unter anderem Regionalligist Saar 05 Saarbrücken (spielt an diesem Wochenende zudem beim Turnier des SV Bübingen) und Oberligist FC Wiesbach. In Saarlouis ist mit Röchling Völklingen ebenso ein Oberligist dabei wie in St. Ingbert, wo die SV Elversberg II gemeldet hat. Beim Turnier des VfB Dillingen hat Masters-Titelverteidiger FV Diefflen seinen ersten Hallenauftritt. Beim Hasborner Turnier spielt unter anderem Masters-Finalist VfL Primstal.

 

Zum Thema:

am randeAn diesem Samstag findet beim SV Merchweiler das erste von neun Qualifikationsturnieren zum Frauen-Masters statt. Ab zwölf Uhr spielen in der Allenfeldhalle unter anderem die Regionalligisten SV Dirmingen , 1. FC Riegelsberg und DJK Saarwellingen. Das Masters-Finale findet am 20. Februar an der Saarbrücker Sportschule statt. sem
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