A620 Saarbrücken Richtung Saarlouis Zwischen AS Saarbrücken-Gersweiler und AS Saarbrücken-Klarenthal Nachtbaustelle, rechter Fahrstreifen blockiert (21:34)

A620

Priorität: Dringend

7°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
7°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Hallenmasters-Teilnehmer stehen fest

Der SVK hatte durch den Final-Einzug erstmals in der Vereinsgeschichte die Qualifikation zum Masters unter Dach und Fach gebracht.

Der SVK hatte durch den Final-Einzug erstmals in der Vereinsgeschichte die Qualifikation zum Masters unter Dach und Fach gebracht.

Saarbrücken. Ein kurioses Bild gab es nach dem Finale des vom SV Auersmacher ausgerichteten Qualifikationsturniers zum Volksbanken-Masters des Saarländischen Fußballverbandes. Die Spieler des mit der Oberliga-Mannschaft angetreten Regionalligisten SV Elversberg standen bei der Siegerehrung mit bedröppelten Mienen da – obwohl sie das Finale gegen den SV Klarenthal mit 3:1 gewonnen hatten.

Die Klarenthaler Spieler feierten dagegen trotz der Niederlage im Endspiel mit freudigen Gesichtern. Denn der SVK hatte durch den Final-Einzug erstmals in der Vereinsgeschichte die Qualifikation zum Masters unter Dach und Fach gebracht. Am Ende belegte der Verbandsligist mit 84 Punkten den Qualifikations-Rang acht, Elversberg scheiterte dagegen mit 0,65 Punkten weniger als der SVK. „Das trübt die Freude über den Sieg natürlich enorm“, ärgerte sich SVE-Mittelfeldspieler André Mittermüller. Klarenthals Vorsitzender Uwe Kreis konnte dagegen jubeln: „Wir freuen uns riesig. Das ist der größte Erfolg, den unser Verein bislang hatte.“

Trauer gab es genau wie bei der SV Elversberg auch beim SV Bübingen. Der Saarlandligist war beim Turnier des SV Auersmacher im Halbfinale in einem Siebenmeter-Krimi mit 14:15 an Elversberg gescheitert und verspielte damit seine letzte Masters-Chance. Bei einem Sieg in Auersmacher wären die Blau-Weißen anstelle von Klarenthal qualifiziert gewesen.

Neben Klarenthal lösten am letzten Turnierwochenende die FSG Schmelz-Limbach (Verbandsliga Südwest) und der FC Hertha Wiesbach (Saarlandliga) das Ticket zum Endturnier am 3. Februar in der Völklinger Hermann-Neuberger-Halle. Schmelz-Limbach schaffte dies, auch ohne zu punkten. Nachdem bislang zwei Mal der SV Limbach/Dorf zum Masters fuhr, ist jetzt die im Sommer 2012 neu gegründete FSG (bestehend aus dem 1. FC Schmelz und dem SV Limbach/Dorf) erstmals dort am Start.

Wiesbach löste das Masters-Ticket durch einen 2:0-Finalerfolg gegen den Lokalrivalen FV Eppelborn bei dessen Heimturnier. Patrick Ackermann und Jens Schlemmer trafen für den Saarlandliga-Tabellenführer im Endspiel gegen die Gastgeber. „Wir haben noch einmal alles mobilisiert und wollten es unbedingt schaffen. Am Ende haben wir, so denke ich, hochverdient gewonnen“, erklärte Wiesbachs Carsten Ackermann, der sich trotz einer Erkältung durchquälte.
Den Saarlandligisten SV Mettlach und SVGG Hangard nutzten Turnier-Siege am letzten Qualifikations-Wochenende nichts mehr. Sie verpassten den Sprung auf die Masters-Plätze, weil sich die Konkurrenz keine Blöße gab. Mettlach gewann das Turnier des SV Wahlen (3:0 im Finale gegen den FC Brotdorf), Hangard die Veranstaltung von Borussia Neunkirchen (4:0-Endspielerfolg gegen die Gastgeber).

Am kommenden Samstag werden nun im Forum der Saarbrücker Zeitung die Gruppen für das Masters-Endturnier ausgelost. Dort werden zudem der beste Feldspieler und der beste Torhüter der Qualifikations-Serie gekürt.
Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein