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Handball: HG Saarlouis verliert Heimspiel gegen Neuhausen mit 30:34

Ein Fehler-Festival brachte Handball-Zweitligist HG Saarlouis am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den TV Neuhausen um einen Punktgewinn.

Ein Fehler-Festival brachte Handball-Zweitligist HG Saarlouis am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den TV Neuhausen um einen Punktgewinn.

Saarlouis. Ein Fehler-Festival brachte Handball-Zweitligist HG Saarlouis am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den TV Neuhausen um einen Punktgewinn. Mit 30:34 (14:21) verlor die Mannschaft von Trainer Andre Gulbicki vor 1400 Zuschauern in der Saarlouiser Stadtgartenhalle.

„Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit einfach zu viele Fehler gemacht. Das war spielentscheidend“, analysierte Kreisläufer Ingars Dude nach dem Schlusspfiff am Samstagabend. Und Gulbicki ergänzte: „In der zweiten Hälfte haben wir gezeigt, dass wir eigentlich eine bessere Mannschaft sind, aber zum Ausgleich hat es trotzdem nicht gereicht.“

Nach Ausgleich mit 6:3 in Führung

Dabei begann die Heimmannschaft durchaus gefällig und ging nach dem Ausgleich zum 2:2 durch je zwei Tore von Andre Lohrbach und Daniel Fontaine mit 6:3 in Führung. Kurz darauf wurde Dude beim Stand von 6:4 mit einer Zwei-Minuten Strafe versehen, was Saarlouis offenbar stark verunsicherte und später in einer Roten Karte für den Letten endete (insgesamt drei Zeitstrafen).

In den folgenden neun Minuten führten vor allem eigene Fehler zu einer 1:8-Serie und dem 7:11-Zwischenstand nach 18 Spielminuten. Allein vier Fehlpässe und ein geblockter Wurf von Danijel Grgic führten durch die darauf folgenden direkten Gegenzüge zu den Gegentoren. Nur acht Minuten später war mit dem 18:10 durch Gästespieler Dominik Eisele der größte Abstand des Spiels hergestellt. „Ich habe keine Erklärung für diese Fehler“, gestand Trainer Gulbicki nach dem Spiel, „wir haben uns nach den Fehlern im Angriff selbst doppelt bestraft, weil wir nach den Ballverlusten auch nicht richtig nachgegangen sind“.

Zu allem Übel verletzte sich Torhüter Jan Peveling in dieser Phase des Spiels, nachdem er bei einer Abwehraktion umknickte. Eine Kernspin-Untersuchung soll diese Woche Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen. „Peve“ wurde durch Darius Jonczyk im Tor ersetzt. Der kam mit dem Rest der Mannschaft nach dem Seitenwechsel wieder bis auf ein Tor heran (23:24), zum Ausgleich sollte es allerdings nicht mehr reichen. Außer dem besten HGS-Akteur Andre Lohrbach (elf Tore) erzielten Daniel Fontaine (fünf), Ingars Dude, Aleksander Kokoszka (je vier) sowie Jakub Balaz, Christoph Wischniewski und Danijel Grgic (je zwei) die HGS-Tore.

"Wir haben  ja gezeigt, dass wir es besser können“

Neben dem Torwart musste Trainer Gulbicki auch auf den erkrankten Dennis Koppenburg und den schwer verletzten Sven-Malte Hoffmann (Riss des Syndesmose-Bandes) verzichten. Am vergangenen Mittwoch spielte die HGS noch zusätzlich in der zweiten Runde des DHB-Pokals bei dem West-Regionalligisten TuS Ferndorf (30:29), was neben einem knappen Ergebnis auch zweimal fünf Stunden Busfahrt mit sich brachte. „Natürlich haben auch diese Dinge einen Einfluss, aber ich will das nicht als Ausrede gelten lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir ja gezeigt, dass wir es besser können“, sagte Gulbicki, ehe er warnte: „Der Zug rollt weiter. Wir müssen jetzt schauen, dass wir drinbleiben.“

Die HG Saarlouis muss in der dritten Runde des DHB-Pokals (19./20. Oktober) beim Drittligisten HSG Gensungen-Felsberg antreten.

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