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Handelten Saarlouiser mit gestohlenem Spielzeug?

Saarbrücken. Sie sollen mit fast allem gehehlt haben: Zwei Männer aus dem Landkreis Saarlouis sollen im Jahr 2005 sowohl mit Werkzeug, Laptops und sogar Stofftieren gehandelt haben. Jetzt stehen sie vor Gericht.

Vor der fünften Großen Strafkammer des Landgerichts begann gestern in Saarbrücken der Prozess gegen die zwei Männer. Dem Kaufmann (36) und dem Privatdozenten (48) wird gewerbsmäßige Hehlerei vorgeworfen. Die Anklageschrift umfasst zehn Seiten und enthält lange Listen mit den Waren aus vielen Diebstählen und Einbrüchen. Der Verkauf des Diebesguts soll zwischen Mai und Oktober 2005 erfolgt sein. Es sollen noch weitere Täter im Spiel sein, gegen die entweder Verfahren laufen, oder denen man noch nicht auf die Spur gekommen ist.
Das Sortiment der Ware war breit gefächert. Aus einem Einbruch in ein Raiffeisenlager in Nunkirchen soll landwirtschaftliches Werkzeug, aus einem Illinger Geschäft Stofftiere, Puppen und Spielzeug-Lokomotiven stammen. Um Modelleisenbahnen soll es bei Einbrüchen in Saarbrücken und Zeltingen an der Mosel gegangen sein. Bei einem Wohnhauseinbruch in Rehlingen-Siersburg wurden ein Flachbildfernseher, ein Laptop, Schmuck und andere Geräte geklaut. Diese sollen später von dem Kaufmann weiterverhökert worden sein. Die Staatsanwaltschaft lässt zum Teil offen, ob die Angeklagten die Diebstähle und Einbrüche selbst begangen oder andere damit beauftragt haben. Das Verfahren wird fortgesetzt. Für das Verfahren sind noch vier weitere Verhandlungstage angesetzt. szn/avm

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