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Handy-Diebe in Saarlands Schwimmbädern unterwegs

Saarbrücken. Nicht nur Saarlands Schüler freuen sich, wenn sie während der Ferien bei sonnigem Wetter ins Freibad stürmen können. Es ist auch Saison für Diebe, die das oft unachtsame Verhalten der Heranwachsenden in Sekundenschnelle ausnutzen können, um deren Wertgegenstände zu stehlen. Laut Kriminalstatistik der saarländischen Polizei gab es vergangenes Jahr 581 Fälle von Diebstählen in Schwimmbädern, Sporthallen und -plätzen. „2011 hatten wir 43 Tatverdächtige, von denen nur zwölf alleine handelten“, erklärt Polizeisprecher Georg Himbert.

Daraus ergibt sich eine Aufklärungsquote von knapp über 15 Prozent. Zu oft kommen Einzeltäter oder Banden ungeschoren davon. „Man kann beobachten, wie die Vorsicht unter den Gästen, gerade bei den Jugendlichen, sinkt. Wenn beispielsweise das Handy geklaut wird, verlassen sich die Kinder darauf, dass ihnen die Eltern ein neues kaufen“, erläutert Maurice Peters, Betriebsleiter des Mettlacher Freibades. Gerade Handys von Jugendlichen stehen ganz oben auf der Liste beliebten Diebesgutes.

„Gegen fünf Euro Pfand können Badegäste ihre Wertsachen in einen Spind schließen. Außerdem bestellen wir bei Hochbetrieb zusätzlich Security-Kräfte und rufen Badegäste regelmäßig per Lautsprecherdurchsage zur Vorsicht auf“, sagt Bernd Bartsch, Betriebsleiter des Dudweiler Freibades. Der Polizeisprecher rät außerdem: „Die Wertsachen nie unbeaufsichtigt liegen lassen und nur soviel Bargeld mitnehmen, wie man tatsächlich benötigt.“ Wertsachen solle man in die dafür vorgesehenen Spinde schließen. „Wir haben eben auch nur eine begrenzte Anzahl an Spinden. Wenn wir 3000 Gäste haben, reicht es nicht für alle“, erklärt Maurice Peters.

„Das Desinteresse der Nebenleute macht es Dieben ebenfalls leicht. Auch die eingesetzten Securitys können nicht die ganze Fläche im Blick haben“, sagt der Schwimmmeister des Saarbrücker Schwarzenbergbades, Stefan Brand. Es sei ratsam, nicht mit der ganzen Gruppe ins Wasser zu gehen, so dass die Übrigen die Wertgegenstände ständig im Blick haben. fess
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