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Handy-Schmuggel: Bewährungsstrafe wegen Beamtenbestechung

Saarbrücken. Wegen Bestechung eines Vollzugsbeamten hat das Amtsgericht zwei ehemalige Insassen des Gefängnisses am Saarbrücker Lerchesflurweg zu Bewährungsstrafen in der Höhe von 17 sowie von zwölf Monaten verurteilt.

Die beiden 40 und 52 Jahre alten Männer hatten zuvor gestanden, dass sie Ende des Jahres 2006 über einen mitangeklagten Vollzugsbeamten zwei Mobilfunktelefone in die Hafstanstalt schmuggeln lassen wollten.

Daraufhin habe die damalige Freundin des 52-Jährigen zwei Handys nebst 300 Euro in ein Päckchen gesteckt und nach Saarbrücken geschickt. Eines der Telefone landete schließlich bei dem 40-jährigen Angeklagten hinter Gittern. Er bekam deshalb eine etwas höhere Strafe als der andere Mitgefangene.

Der 52-Jährige hatte das zweite Mobilgerät offenbar nicht bekommen. Es soll vielmehr eine Zeitlang in der Familie des angeblich korrupten Beamten benutzt worden sein. Der Prozess gegen diesen Beamten und vier weitere mutmaßliche Beteiligte an der Schmuggelaktion wird kommende Woche fortgesetzt.

Ex-Freundin bereits verurteilt
Ursprünglich hatten sich vor dem Amtsgericht acht Männer und Frauen wegen dieser Sache verantworten müssen (wir berichteten). Mitte der Woche legte zunächst die ehemalige Freundin des 52-jährigen Gefangenen ein Geständnis ab und wurde wegen Beihilfe zur Bestechung zu einer Bewährungsstrafe von neun Monaten verurteilt.

Den gleichen Weg beschritten nun die beiden 40 und 52 Jahre alten Männer. Ob noch weitere Personen aus dem Kreis der verbliebenen fünf Angeklagten ein Geständniss mit Blick auf eine mögliche Strafmilderung ablegen wird, ist offen. wi






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