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Handy, iPad und Co.: Störenfriede im saarländischen Landtag

iPad statt Akte

Vormittags hohe Aufmerksamkeit

Im Plenum herrscht eigentlich Handy-Verbot, erläutert Ley die parlamentarischen Spielregeln mit den neuen Techniken. Lediglich die Fraktionschefs verfügten an ihren Tischen über einen Festnetz-Anschluss, der die ständige Erreichbarkeit garantiere. Wer von den übrigen Abgeordneten mobil telefonieren wolle oder angerufen werde, sollte das Plenum verlassen. Störende Klingeltöne hatten in der Vergangenheit bereits das Landtags-Präsidium beschäftigt. Für die Internet-Benutzung per Laptop gebe es eine „stillschweigende Regelung, keine generelle Erlaubnis“. Im Klartext: Wer glaubt, auf seinen Mini-Computer nicht verzichten zu können, sollte sich diskret auf die hinteren Abgeordneten-Bänke zurückziehen. Die übrigen Parlamentarier würden dann durch das Tippen auf dem Laptop nicht gestört. Für Ley eine „pragmatische Lösung“.

Was den Gebrauch der geräuschlosen Mini-Computer iPads betrifft, so liegt es nach Auffassung des Landtagspräsidenten in der Verantwortung der Abgeordneten, im Plenum mit Fingerspitzengefühl für die Situation mit den neuen Geräten umzugehen. Ähnliches gilt für Blackberrys und iPhones, die zu Kleinst-Computern und mit der Zeit zu vielfach ständigen Begleitern von Politikern wurden.

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