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Harte Strafe für Hartz-IV- Messerstecher

Der Arbeitslose war im Dezember 2007 in die Hartz-IV-Behörde gekommen, weil er versäumt hatte rechtzeitig einen Folgeantrag für das Arbeitslosengeld II zu stellen. Deswegen war er in Geldnot und wollte einen Vorschuss. Nach einem Wortwechsel hatte ihn das spätere Opfer aufgefordert, ihr Büro zu verlassen. Da tickte der Arbeitslose aus. Er schnappte die Schwangere, schlug sie mit der Faust, nahm sie in den Schwitzkasten und stach sechs Mal gezielt auf den Oberkörper ein. Dabei wurde die Frau zwei Mal am Hals und einmal in die Brust getroffen. Der Richter gestern: "Es war ihm einerlei, ob sie überlebt oder stirbt." Es sei purer Zufall, dass die Tat keinen tödlichen Ausgang genommen hat.

Das Gericht folgte weitgehend dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die eine Strafe von sieben Jahren und sechs Monaten gefordert hatte. Die Verteidigerin wollte nur zweieinhalb Jahre Haft wegen gefährlicher Körperverletzung.

Wegen der Tat werden demnächst auch noch zwei Kollegen (25, 40) des Opfers vor Gericht gestellt - wegen unterlassener Hilfeleistung. Die beiden sollen gesehen haben, was geschah, seien aber geflohen, statt zu helfen.
pmn/Alexander Will

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