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Hat Atomtransport Saarland gefährdet?

Saarbrücken. Bei dem Material, das hier zwischen Licht und Dunkel das Saarland durchquert haben soll, handelte es sich, wie der Rundfunk meldete und wie vom Umweltministerium bestätigt wurde, um Uranhexafluorid, eine Verbindung, die als Basis für die Produktion von Brennstoff für die Atomreaktoren dient.

Jedoch stellte sich heraus, dass der Stoff ein Abfallstoff der Brennstoffproduktion war, mit „abgereichertem“ Uran, der nicht unter die Meldepflicht des Atomgesetzes fällt. Somit musste er nicht den Behörden gemeldet werden; man sei bei der Suche nach dem Transport im ersten Anlauf auch nicht fündig geworden, so das saarländische Umweltministerium. Jedoch ist Uranhexafluorid ein extrem gefährlicher Stoff.

Meldepflichtige Transporte mit Uranhexafluorid gab es Mitte der 90er Jahre zwölf bis 15 im Saarland. Die Gesamtzahl der meldepflichtigen Atomtransport belief sich in einem Jahr auf knapp 150. Und immer wieder kommt es auch zu Zwischenfällen. So entgleiste im Februar 1997 ein Transportzug. Und im Mai 2008 hatte es einen Zwischenfall mit einem Atomtransport gegeben. Auf französischem Territorium wurde ein britischer Transport gestoppt, der nicht den Bestimmungen entsprach. Das Plutonium war zu heiß geworden. gf
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