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Hat Ex-Polizist (50) seine Freundín vergewaltigt?

Saarbrücken. Im Prozess gegen einen 50-jährigen ehemaligen Polizisten kamen gestern Zeugen zu Wort, deren Aussagen auf Hörensagen beruhen. Ob sie die Anklage erhärten, bleibt zweifelhaft. Der Angeklagte soll seine Freundin vergewaltigt haben. Er bestreitet das. Vom Gericht ist eine Gutachterin bestellt, welche die Glaubwürdigkeit der Opferzeugin beurteilen soll. Der Prozess wurde deswegen im Sommer vergangenen Jahres unterbrochen.

Taxifahrer wegen sexuellen Übergriffs angezeigt

Der Fall ereignete sich am 31. August 2008 im Landkreis Saarlouis. Das mutmaßliche Opfer erstattete Anzeige. Eine Kriminalbeamtin, welche die Anzeige aufnahm, sprach als Zeugin von Vorbehalten. Ihr war bekannt, dass die Frau früher schon einmal einen Taxifahrer wegen eines sexuellen Übergriffs angezeigt hatte. An den Vorwurf war nichts dran und man ermittelte wegen Vortäuschung einer Straftat. Die Beamtin sei trotzdem zu dem Ergebnis gelangt, das die Frau diesmal die Wahrheit sagte. Eine weitere Beamtin der Kripo sprach davon, dass die Frau bei der Befragung einen genervten Eindruck machte und offenbar unter Alkoholeinfluss stand.

Eine 42-jährige Frau lag während eines Krankenhausaufenthaltes im gleichen Zimmer wie das mutmaßliche Opfer. Der Angeklagte habe sie täglich besucht. Die Frau habe später schlecht über ihn geredet. Die Bettnachbarin sollte über gemeinsame Bekannte Informationen über den Angeklagten sammeln. „Sie wollte was gegen ihn in der Hand haben“. Aber sie ging nicht darauf ein. „Dann geht doch zur Polizei“ habe sie geantwortet. Der Prozess wird Ende des Monats fortgesetzt. Dann wird das Glaubwürdigkeitsgutachten vorgetragen und voraussichtlich auch plädiert und geurteilt. jht

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