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Hat Frau (34) in Trier Baby erstickt und vergraben?

Trier. Weil sie ihr neugeborenes Baby erstickt und im Garten vergraben haben soll, hat die Trierer Staatsanwaltschaft eine 34-Jährige wegen Totschlags angeklagt. Die Frau soll das Mädchen im Februar 2007 im Haus ihres Freundes in Hetzerath (Kreis Bernkastel- Wittlich) zur Welt gebracht und kurz darauf getötet haben, teilte die Anklagebehörde am Donnerstag in Trier mit. Im Sommer 2007 haben die Brasilianerin und ihr deutscher Freund dann laut Anklage die Leiche des Babys wieder ausgegraben und nach Spanien gebracht, um sie dort an einem noch unbekannten Ort erneut zu vergraben.

Die 34-Jährige sei bis zu ihrer Verhaftung und Auslieferung nicht nach Deutschland zurückgekehrt. Ihr Freund hatte die Tat 2008 bei den spanischen Behörden angezeigt. Bei Vernehmungen räumte die Mutter die Vorwürfe ein. Die spanischen Ermittler stellten das Verfahren aber mangels Zuständigkeit ein und gaben es an die Staatsanwaltschaft Trier ab. Seit Februar sitzt die Angeschuldigte nun in Deutschland in Untersuchungshaft. Sie sei aber inzwischen von ihrem Geständnis abgerückt und behaupte, das Mädchen sei durch einen Unglücksfall zu Tode gekommen, hieß es.

Die Frau hatte ihren Freund im Frühjahr 2006 in Brasilien kennengelernt und war mit ihm nach Europa gekommen. Das Landgericht Trier muss nun über die Eröffnung des Hauptverfahrens entscheiden.

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