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Hat Stadt-Angestellte 120.000 Euro unterschlagen?

Sulzbach. Sulzbachs Bürgermeister Michael Adam hat gestern auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung bestätigt, dass die Frau, die viele Jahre in Diensten der Verwaltung war, rund 120.000 Euro unterschlagen haben soll. Ihr sei bereits fristlos gekündigt worden – und zwar am 30. März dieses Jahres. Adam: „Das Ganze wurde mit dem Personalrat und dem Personalausschuss abgestimmt.“ Die Stadt habe bei der Staatsanwaltschaft Strafanzeige gestellt. Zudem ist nach Angaben des Chefs im Sulzbacher Rathaus „eine unabhängige Prüfungsgesellschaft mit der Untersuchung aller Vorgänge, die im Zuständigkeitsbereich der Stadtkassen-Mitarbeiterin lagen, beauftragt worden.“ Der Abschlussbericht der Prüfer liege noch nicht vor. Nach Informationen der SZ soll die Frau Barschecks ausgestellt und sich das Geld dann selbst ausgezahlt haben.

Der mutmaßliche Schwindel, der sich angeblich über Jahre erstreckt hat, soll durch eine interne Kontrolle der Buchhaltung aufgeflogen sein. Einige Unregelmäßigkeiten seien bemerkt worden, und zwar schon einige Wochen vor der Kündigung.

Die Stadt ist angeblich bestrebt, den sechsstelligen Betrag von der Frau zurückzufordern, sollte sich der Verdacht am Ende bestätigen. Über lange Zeit soll der interne Kontrollmechanismus versagt haben.

Zudem sollen von der im Verdacht der Unterschlagung stehenden Person Unterlagen zum Teil manipuliert worden sein. All diese Einzelheiten wollte Bürgermeister Adam gestern weder bestätigen noch dementieren. Die meisten Vorfälle, die die Staatsanwaltschaft jetzt untersucht, haben sich offensichtlich vor Amtsantritt Adams ereignet.
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