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Hatschi! Erkältungswelle legt acht FCH-Spieler lahm

Homburg. Der FC Homburg geht personell auf dem Zahnfleisch. Acht Spieler des Fußball-Regionalligaaufsteiger konnten gestern auf Grund einer Erkältungswelle nicht trainieren. "Wir brauchen 13 einsatzfähige Spieler. Die werden wir schon zusammenbekommen", sagt Trainer Alfred Kaminski mit Blick auf das Saarderby am kommenden Samstag um 14 Uhr im eigenen Stadion gegen die SV Elversberg.

Der FCH ist heiß auf den ersten Höhepunkt der Saison. Für Defensivspieler Jean-Claude Mpassy-Nzoumba bedeutet die Partie eine Begegnung mit der Vergangenheit, hat der Deutsch-Kongolese doch in der Saison 2008/2009 für Elversberg gespielt. "Ich freue mich darauf, die alten Bekannten zu treffen. Ich habe noch einige Freunde dort", sagt der 24-Jährige und fügt an: "Ich denke, wir sind klarer Außenseiter und haben nichts zu verlieren."

Das Kräfteverhältnis scheint vor dem Saarderby klar verteilt. Während die SVE den Aufstieg in die Dritte Liga anstrebt, geht es für den Aufsteiger aus dem Saar-Pfalz-Kreis um den Klassenverbleib. Von Elversberg führte der Weg von "Johnny Mpassy", wie er von den meisten gerufen wird, über Wormatia Worms nach Homburg. Was sind die Unterschiede zwischen den beiden saarländischen Regionalligisten? "Man merkt es in erster Linie an den Zuschauerzahlen", spielt Mpassy auf das geringe Interesse in Elversberg an, wo sich zumeist nur wenige hundert Zuschauer im Stadion an der Kaiserlinde einfinden. "Es war in Elversberg auch über Jahre hinweg nicht so organisiert. Ich denke, deswegen hat man es dort bis jetzt auch nicht gepackt", erklärt der Rechtsverteidiger, warum die ambitionierte SVE in der Regionalliga keine Rolle spielte.



"Johnny" will dolmetschen

Dass der Fußball-Profi in Saarbrücken wohnt, rührt einerseits von den alten Freundschaften, die er seit seiner Zeit beim 1. FC Saarbrücken mit einigen seiner damaligen Kollegen pflegt. Zum anderen beginnt Mpassy-Nzoumba im kommenden Oktober ein Studium in der Landeshauptstadt. Dolmetscher für Englisch und Französisch will er sich in drei Jahren nennen können. "Ich möchte mir ein zweites Standbein aufbauen und versuche, das mit dem Fußball unter einen Hut zu bekommen", sagt der 24-Jährige, der sich bewusst ist, dass neben Profi-Sport und Studium wenig Zeit übrig bleiben wird. Beim FCH will der Deutsch-Kongolese, dessen Name von seinem kongolesischen Opa stammt, "meiner Führungsrolle, die ich hier habe, gerecht werden". Denn eines hat der angehende Akademiker gelernt: "Gute Leistung wird belohnt."

Pierre Zimmer trainiert als Gastspieler mit dem FCH. Der Franzose spielte zuletzt beim FC Metz II. Derzeit ist er vereinslos. Er kann auf der linken Seite offensiv und defensiv spielen.
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