A62 Landstuhl Richtung Nonnweiler Zwischen Parkplatz RA Freisener Kreuz und AS Birkenfeld Gefahr durch ungesicherte Unfallstelle auf dem Überholstreifen (15:01)

A62

Priorität: Sehr dringend

1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
1°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Hellmuth Karasek liest in der Stadthalle Merzig

Nachrichten aus der Region Merzig.

Nachrichten aus der Region Merzig.

Merzig. „Im Paradies gibt’s keine roten Ampeln“ – mit dieser Sammlung von Glossen ist Hellmuth Karasek am Freitag, 9. November, um 20 Uhr zu Gast in der Stadthalle in Merzig. Es ist die dritte Lesung innerhalb des ersten Literaturfestivals im Landkreis Merzig- Wadern. Im Gespräch mit SZRedakteur Mathias Winters stellt Karasek seine humorvollen und zuweilen bissigen Betrachtungen vor.

Doppelmoral und Liebe Es sind Themen, die alle betreffen und die von politischen Missständen wie Doppelmoral und Bestechlichkeit über Liebe bis hin zu Sex reichen. Hellmuth Karasek macht dabei selbst vor dem Papst nicht halt. Glossen definiert er für sich so: Glossen sollen Fragen, die niemand stellt, scheinbar dumm beantworten und damit ihre Weisheit offenbaren. Der Klappentext des Buches verrät, was Leser und in Merzig die Zuhörer erwartet: „Hellmuth Karasek betrachtet mit sicherem Blick für das Kuriose oder gar Absurde das große und kleine Weltgeschehen, konstatiert, fragt, wundert sich: darüber, wem die Stunde schlägt, wo die Raucher Feuer fangen, warum eine Frau rotrot sieht, der Postmann twittert, der Fuchs den Reim gestohlen hat, und wer sich beim

Bahnhofsbau zu Babel blamiert.“ Hellmuth Karasek wurde 1934 in Brünn geboren. Nach dem Abitur studierte er in Tübingen Germanistik, Anglistik und Geschichte. Ab 1966 leitete er über 20 Jahre lang das Kulturressort des Magazins „Der Spiegel“. Nach der Tätigkeit beim Spiegel war er bis 2004 Mitherausgeber der Berliner Tageszeitung „Tagesspiegel“. 1992 wurde Karasek Honorarprofessor am theaterwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg.

Bekannt unter dem Titel „Das Literarische Quartett“ war Hellmuth Karasek mit Literaturkritiker Marcel Reich- Ranicki über viele Jahre im Fernsehen erfolgreich. Als Autor schreibt er für Welt und Welt am Sonntag. Parallel arbeitete er an eigenen Büchern. Es erschienen zahlreiche Romane, Essays und Glossen.  Karten für die Lesung gibt’s für zwölf Euro. Weitere Informationen: Kreiskulturzentrum Villa Fuchs, Bahnhofstraße 25, Merzig, unter der Telefonnummer (0 68 61) 9 36 70 oder per E-Mail: info@villa-fuchs.de.

Im Internet: www.villa-fuchs.de

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein