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Heusweiler: Saarbahn macht Kabeldieben das Leben schwer

Wegen der bitteren Erfahrungen mit Kabeldiebstählen beim Weiterbau der Bahnstrecke ab Walpershofen, lässt der Bauherr nur noch Kabel mit einem Aluminium-Stahlkern sowie Glasfaserkabel verlegen.

Wegen der bitteren Erfahrungen mit Kabeldiebstählen beim Weiterbau der Bahnstrecke ab Walpershofen, lässt der Bauherr nur noch Kabel mit einem Aluminium-Stahlkern sowie Glasfaserkabel verlegen.

Nachdem die großen und für jedermann sichtbaren Gewerke an der neuen Saarbahnstrecke so gut wie erledigt sind, laufen seit einigen Wochen die weniger offensichtlichen Arbeiten, zum Beispiel die Kabelverlegungen an den Haltepunkten Hommersbach, Kirschhof, den beiden in Eiweiler und Landsweiler sowie in Lebach-Süd, ausgeführt von der Firma EMI.

Arbeiten laufen zügig

Das Spezial-Unternehmen für Elektro-Montagen und Installationen mit Sitz in Spiesen verlegt die Kabel für die Beleuchtung, die Fahrkartenautomaten, die Fahrgastunterstände und die Infotafeln. Darüber hinaus sind die EMI-Techniker beauftragt, die Zuleitungen zu den Fahrdrähten zu legen. Wegen der bitteren Erfahrungen mit Diebstählen von Kupferkabel mit immensen Schadenssummen beim Weiterbau der Bahnstrecke ab Walpershofen, lässt der Bauherr nur noch Kabel mit einem Aluminium-Stahlkern sowie Glasfaserkabel verlegen. Saarbahn-Planungsingenieur Daniel Bürtel erläutert die Maßnahme: „Mit dieser Art Kabel können Diebe wenig anfangen, da die Altmetall-Verwerter es wegen des aufwendigen Verfahrens zur Trennung der beiden Metalle nicht annehmen. Die Deutsche Bahn hat bisher jedenfalls gute Erfahrungen mit dem Alu-Kabel gesammelt.“ Da Kabeldiebe aber nicht nur Schäden durch den Diebstahl verursachen, sondern auch durch Zerstörung von verlegten Leitungen, haben die Firmen an der Baustelle einen Wachdienst beauftragt, der die Baustelle zwischen Heusweiler und Lebach rund um die Uhr bewachen soll. Zudem wurden Belohnungen für Hinweise aus der Bevölkerung ausgesetzt, die zur Feststellung von Dieben führen.Laut Bürtel laufen die Arbeiten an der Strecke bis Lebach-Jabach zügig. Die sechs Bahnübergänge bis zum Endpunkt sind fertig gestellt und die Fundamente für die Schranken gesetzt. Entlang der parallelen Strecke der Deutschen Bahn in Lebach wurden kürzlich auch die Mastfundamente betoniert.

Im Bereich der Abstellanlage an der Endstation Jabach laufen zur Zeit die vorbereitenden Arbeiten zur Gleisverlegung. Bürtel ist zuversichtlich, dass ab Januar kommenden Jahres die Abnahmen der Strecke beginnen können und dass die erste offizielle Saarbahn wie geplant in der zweiten Jahreshälfte 2014 bis zur Endstation Lebach-Jabach rollen kann.
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