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Heusweilern droht ein Monat ohne Telefon und Internet

Telefon und Internet – ohne geht es heute in unserer Gesellschaft kaum noch. Doch manchmal gibt es eine Zwangspause, die dann gar nicht gut ankommt – zumal wenn sie schon über einen Monat dauert und kein Ende abzusehen ist. Bei Peter Girardi und seiner Frau in der Illinger Straße in Heusweiler war am 18. März Schluss mit Lustig: Haustelefon und das Internet gingen in Dauerstreik. Die Girardis gehen über die Energis-Tochter „Schlau.com“ ins Internet und telefonieren auch über diesen Telekommunikationsanbieter. Das Leitungsnetz liegt allerdings nach wie vor im Zuständigkeitsbereich der Telekom. Immerhin konnte Energis das Haustelefon auf das Mobiltelefon von Peter Girardi umleiten, doch das ist ein ansonsten nicht so oft genutztes Karten-Telefon, sprich: das Telefonieren ist deutlich teurer als über den Hausanschluss.

Nach etlichen vergeblichen Telefonaten war Familie Girardi – auch wenn inzwischen offenbar nahe des Hauses schon gearbeitet wurde – auch Ende vorige Woche noch nicht weiter gekommen – selbst die genaue Ursache des Problems konnte oder wollte man nicht richtig beschreiben, klar schien nur zu sein, dass ein technischer Fehler im Bereich eines Nachbargrundstücks vorlag.

Am Freitagnachmittag konnten aber die Pressestellen der beiden Unternehmen, die sehr schnell arbeiteten, näheres in Erfahrung bringen. Allerdings ist es noch keine gute Nachricht, die noch am Freitag von der Telekom kam: Bereits am 26. Mai ist offenbar ein Fehler entdeckt worden – in einer hausinternen Mitteilung gibt es dazu den schönen Satz: „Hierbei wurde festgestellt, dass der Fehler ca. 12m vor dem KVz in einen Schacht fällt.“ Einen Tag später stellte sich dann jedoch heraus, dass die Planunterlagen offenbar falsch waren und dass sich das Kabel, an das man herankommen wollte, gar nicht in dem Schacht befand.

Das wiederum machte umfangreichere Tiefbauarbeiten notwendig, doch bei denen sei man nun an dem Punkt angekommen, dass man eine Genehmigung für weitere Aufbrucharbeiten und auch eine Drei-Phasen-Baustellenampel zur Verkehrsregelung brauche. Soweit man es bisher sagen könne, werde die Baustelle noch diese Woche – mit Baustellenampel – weitergeführt und es werde intensiv daran gearbeitet, die Störung zu beseitigen.
 
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