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Heute lockt der Historische Handwerkermarkt nach Kirkel

Die Kirkeler Burg

Die Kirkeler Burg

Auf die Frage, ob sie denn schon mal auf die Wettervorhersage fürs kommende Wochenende geschaut habe, lacht Sarah Guthor übers ganze Gesicht. „Nein, denn der Historische Handwerkermarkt mit Weinfest findet in jedem Fall statt.“ Guthor muss es wissen, ist sie doch verantwortlich für die Pressearbeit beim Förderkreis Kirkeler Burg. Und der will als Veranstalter am kommenden Sonntag von elf bis 18 Uhr mit seiner vorletzten Großveranstaltung (es folgt noch die Burgweynacht) zum wiederholten Male zeigen, dass man auch im Herbst auf der Burg prächtig feiern kann.

Wie genau dieses „prächtig feiern“ dann aussehen soll, das verrät Guthor gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. „Die Besucher erwarten kulinarische Köstlichkeiten, eben alles, was man sich im Herbst so vorstellt. Und natürlich gibt es auch Wein.“ Gleich drei Anbieter sorgten für den veredelten Traubensaft. Und weil die sonntägliche Veranstaltung ja „Historischer Handwerkermarkt mit Weinfest“ heiße, gebe es natürlich eben auch jede Menge Handwerk zu erleben und handwerkliche Güter zu erwerben.

„Wir bieten den Besuchern nicht nur Essenstände, sondern auch die Möglichkeit, vielleicht das eine oder andere Weihnachtsgeschenk zu kaufen. Und da gibt es mit Sicherheit ganz Individuelles zu finden.“ Die Liste der Marktstände ließt sich entsprechend: Düfte und Kleidung, Holzspielsachen, Tonwaren, Gewänder, Laternen, Schmuck, Bastelartikel, Mittelalterbedarf und Holzskulpturen. Und wer es eher mit den Gaumenfreuden hat, für den hält der Markt Kartoffelpuffer, Flammkuchen, Apfelringe, Kürbissuppe, heiße Maronen, Honigbier und einiges mehr für den Gaumen und die Kehle bereit, „eben alles, was zum Herbst gehört“.

Natürlich werden die Besucher sich auch wieder beim Bogenschießen messen können, Tom Bronder lässt sich wie anderen Handwerker bei seiner Arbeit in der Schmiede über die Schulter schauen und auch der Armbrust-Schießstand hat geöffnet. „Wie in den Jahren zuvor gibt es auch wieder mittelalterliche Klänge, in diesem Jahr mit Amo, dem Barden.“

Was den Markt, neben der Möglichkeit, deutsche und französische Weine zu genießen, aber eindeutig ausmacht, das ist der jahreszeitliche Charakter des Herbstes. Geht alles gut, und hier wird der Wettergott – vielleicht nach einem ordentlichen Schlückchen Wein wohl gestimmt – ein ordentliches Wörtchen mitzureden haben, dann besteht die Chance, die Kirkeler Burg wie in der Vergangenheit, im Rot und Gelb des langsam zu Ende gehenden Jahres erleben zu können. Sarah Guthor: „Das wird ein buntes Markttreiben, ein sehr gemütliches und farbenfrohes Fest, so wie es zum Herbst eben passt.“
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