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Heute startet die 13. Saarbrücker Fluss-Fete

Die Saar-Spektakel-Organisatoren arbeiten nicht nur an neuen Programmpunkten, sondern auch am Sicherheitskonzept. Schließlich sollen die rund 300 000 Fest-Besucher unbeschwert feiern können.

Die Saar-Spektakel-Organisatoren arbeiten nicht nur an neuen Programmpunkten, sondern auch am Sicherheitskonzept. Schließlich sollen die rund 300 000 Fest-Besucher unbeschwert feiern können.

Saarbrücken. Es gibt Veranstalter, die hoffen und beten, dass nichts passiert, sagt Christine Baran – und es gibt solche, die die Sicherheit ihrer Besucher nicht dem Zufall überlassen. Die Landeshauptstadt, sagt Baran, gehört zu denen, die erst ein Sicherheitskonzept erstellen, bevor gefeiert wird. Das gilt vor allem für die größte Fete in der Landeshauptstadt: das von Baran federführend organisierte Saar-Spektakel.

Rund 300 000 Besucher werden am Wochenende zur 13. Fluss-Fete erwartet. Und im günstigsten Fall merken die gar nicht, was alles für ihre Sicherheit getan wird, sagt Baran. Um den Besucherstrom besser und sicherer lenken zu können, hat die Stadt zum Beispiel zwei zusätzliche Gerüst-Treppen aufgebaut, über die Besucher von der Wilhelm-Heinrich-Brücke zum Saarufer und wieder zurück kommen können.

Gerade weil das Saar-Spektakel aber so viele Besucher anzieht wie sonst keine Veranstaltung in der Region, kann es – im wahrsten Sinne des Wortes – eng werden. Und dann kann, wie im vergangenen Jahr, der Fall eintreten, dass das Partyvolk doch kurz merkt, dass etwas für seine Sicherheit getan wird. Vor einem Jahr, erinnert sich Baran, musste der Zugang zum Saarkran eine Weile gesperrt werden. Die Leute durften nur noch aus dieser Festzone raus, nicht mehr rein.
„Es war einfach zu voll“, erklärt Baran. Zumindest einige Besucher hatten dafür kein Verständnis. Die Sicherheitsmitarbeiter seien regelrecht beschimpft worden von Leuten, die einen Umweg in Kauf nehmen mussten.  Auch wenn es Schimpfworte hagelt – wenn es um die Sicherheit geht, werde auch in diesem Jahr so entschieden, kündigt Baran an. Und bittet die Besucher um Verständnis. Der Platz zwischen Saar und Stadtautobahn ist nun mal begrenzt. Baran: „Für uns ist das auch nicht schön, wenn wir etwas sperren müssen, aber die Sicherheit geht vor.“



Die Veranstalter haben aber nicht nur am Sicherheitskonzept gefeilt. Sie haben auch das Programm weiterentwickelt. So wird es erstmals ein Rennen mit Aqua-Skippern (einer Art Wasserfahrrad) geben. Drei von den Geräten hat Baran hergeschafft. Wenn das Rennen beim Publikum gut ankommt, gibt es nächstes Jahr mehr davon, verspricht sie. Neu ist auch die vom Kanuclub organisierte Parade der Saarbrücker Karnevalsvereine auf der Saar. Und am Saarufer auf der Autobahnseite wird es am Rande der Freestyle-Kanuwettbewerbe Stände mit Fischspezialitäten geben. Wenn das gut ankommt, sagt Baran, könnte daraus im nächsten Jahr ein „Fischerdorf“ werden. Aber jetzt wird erstmal dieses Saar-Spektakel gefeiert.

www.saarspektakel.de
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