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Heute will der FCS beim 1. FC Heidenheim siegen

Die Spieler des 1. FC Saarbrücken ließen beim 1:3 gegen Carl Zeiss Jena Kampfgeist vermissen. Heute beim 1. FC Heidenheim können sie ihre Charakter-Stärke, die sie eigentlich auszeichnet, unter Beweis stellen.

Die Spieler des 1. FC Saarbrücken ließen beim 1:3 gegen Carl Zeiss Jena Kampfgeist vermissen. Heute beim 1. FC Heidenheim können sie ihre Charakter-Stärke, die sie eigentlich auszeichnet, unter Beweis stellen.

Saarbrücken. Gestern um kurz nach 11 Uhr verließ ein weißer Bus mit der Aufschrift 1. FC Saarbrücken das Gelände am Ludwigspark-Stadion. Ziel der sportlichen Reisegruppe: Heidenheim – und die Wiedergutmachung für den peinlichen Auftritt bei der 1:3-Heimpleite gegen Carl Zeiss Jena am vergangenen Samstag. Die Partie beim 1. FC Heidenheim beginnt heute um 19 Uhr.


„Gott sei Dank geht’s so schnell weiter“, sagt Jürgen Luginger, Trainer des Fußball-Drittligisten aus dem Saarland: „Das Jena-Spiel war ernüchternd. Es hat gezeigt, dass wir gegen keinen Gegner eine Chance haben, wenn wir nicht 100 Prozent unserer Leistung abrufen.“
Was die meisten Fans des 1. FC Saarbrücken mehr ärgerte, als das schwache Spiel, war der fehlende Wille. Vom Kampfgeist, eigentlich ein Charakter-Zug der Saarbrücker Mannschaft, war gegen Carl Zeiss Jena nichts zu spüren. Darum gab es deutliche Worte von FCS-Sportdirektor Dieter Ferner an die Spieler: „Wenn ich mich dazu nicht geäußert hätte, wäre ich fehl am Platze. Auch der 24. Spieler sollte jetzt verstanden haben, dass es bei uns Spitz auf Knopf steht.“ Kapitän Marcus Mann ergänzt: „Im Abstiegskampf muss man auch mal richtig dazwischenschlagen.“

Nicht nur verbal, sondern vor allem auf dem Platz soll das gegen den offensivstarken 1. FC Heidenheim geschehen. Patrick Mayer (15 Treffer), Marc Schnatterer (10) und Andreas Spann (6) erzielten 31 der 38 Saisontore des Tabellenachten. „Wenn man ihnen Platz lässt, kommen sie zu Chancen – und die nutzen sie auch eiskalt aus“, erinnert sich FCS-Kapitän Mann an die 3:4-Niederlage im Hinspiel, als Mayer drei und Schnatterer ein Mal für die Mannschaft von der Schwäbischen Alb trafen.
Trainer Luginger fordert darum aggressives Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Ordnung: „Wir müssen kompakt und organisiert auftreten. Sich 90 Minuten lang hinten reinstellen, wird nicht genügen. Wir müssen auch für Entlastung sorgen.“

Wer beim 1. FC Saarbrücken heute für Entlastung sorgen soll, das war nach dem Training gestern offen. Sicher ist, dass Manuel Stiefler wegen seiner Rotsperre fehlt. Der Einsatz von Nico Zimmermann (Schambein-Entzündung) entscheidet sich heute nach einem abschließenden Test, ebenso der von Sven Krause (Bänderdehnung im Fuß). Martin Forkel (Entzündung im Fuß) kann spielen, wie Saarbrückens Trainer Luginger gestern Abend erklärte.

 
Am Rande
Manuel Zeitz vom 1. FC Saarbrücken wurde von Bundestrainer Frank Wormuth erneut in den Kader der deutschen U20-Nationalmannschaft berufen. Das teilte der FCS gestern mit. Der 20-Jährige wird vom 6. bis 10. Februar an einem Lehrgang des Jahrgangs 1990/1991 teilnehmen. Im Rahmen des Lehrgangs steht am kommenden Mittwoch in Oberhausen ein Testspiel gegen Italien an.

Im vergangenen Jahr nahm Mittelfeldspieler Zeitz an zwei U20-Lehrgängen teil. Im Oktober feierte er beim 2:0 gegen die Schweiz sein Länderspiel-Debüt. Sein zweites und bisher letztes U20-Länderspiel machte er gegen Polen (1:0). red
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