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Hexennacht 2010 im Saarland: Schlägereien, Alkoholvergiftungen und offene Gullydeckel

Die Polizei im Saarland hat an Hexennacht und am 1. Mai weniger zu tun gehabt, als in den vergangenen Jahren. Allerdings kam es zu zahlreichen Schlägereien und weiteren Einsätzen. 137 Mal rückte die Polizei landesweit allein in der Nacht aus.

Saarland.
Ein 20 Jahre alter Mann hat am frühen Freitagabend zu Beginn der Hexennacht kurzerhand Selbstjustiz geübt, als Kinder im Saarlouiser Stadtteil Roden sein Auto mit Damenbinden aus Watte belegt hatten. Das meldete die Polizei. Der Mann habe einen zehnjährigen Täter mit Paketband an Händen und Füssen gefesselt, um den Jungen zu zwingen, das Auto zu reinigen (wir berichteten). Die Polizei ermittelt wegen Freiheitsberaubung, so die Beamten weiter, die wegen der Hexennacht landesweit 137 Mal ausrücken mussten.

In der Nacht sowie am Maifeiertag bot sich den Beamten bei ihren Einsätzen weitgehend edas gleiche Bild: Zumeist waren es Schlägereien oder Betrunkene, die die Polizei auf den Plan riefen. In der Hexennacht zählten die Beamten 30 Einsätze wegen Prügeleien, weniger noch als 2009. Zurück gegangen sei in der Nacht auch die Zahl der beschädigten Autos. Diesmal wurden 16 gezählt, im Jahr zuvor waren es noch 30. Häufiger registrierten die Ordnungshüter in diesem Jahr allerdings offene Gullydeckel, laut Polizei „eine Unsitte“. Jedoch sei glücklicherweise an den 16 Gefahrenstellen nichts passiert. Hinzu kamen landesweit zahlreiche Sachbeschädigungen, beispielsweise durch Schmierereien an Fassaden.

Am Maifeiertag seien vor allem Verletzte nach Schlägereien und zahlreiche Jugendliche mit Alkoholvergiftungen aufgefallen. Die Polizei hatte nach eigenen Angaben unter anderem am Glashütter Weiher verstärkte Präsenz gezeigt. Dort, wie auch am Niederwürzbacher Weiher und am Jägersburger Weiher gab es Prügeleien und die Beamten sprachen Platzverweise aus. Am Jägersburger Weiher habe das DRK zudem zahlreiche Alkoholvergiftungen festgestellt, wovon besonders Jugendliche betroffen gewesen seien, so die Polizei weiter. red











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