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Hier geht’s aufs Eis

Die Schlittschuh-Fans im Lande kommen in dieser Jahreszeit wieder voll auf ihre Kosten. Zahlreiche mobile Eisflächen und auch einige Eishallen in der ganzen Region haben im Winter geöffnet.

Saarbrücken. Mit dem Beginn der „Kalten Jahreszeit“ kommen auch die Eislauf-Fans im Saarland wieder voll auf ihre Kosten. Und das nicht nur in der Dillinger Eishalle, der saarlandweit einzigen. Dort hat Jürgen Folz, der Geschäftsführer des Eissportcenters, mit 2000 Quadratmetern die größte Eisfläche zu bieten. 70.000 Besucher zählte er in der vergangenen Eis-Saison, das sei „durchaus zufrieden stellend“. Bis 10. April 2010 kann dort gelaufen werden, freitags und samstags ist ab 19 Uhr Eisdisco.

Saarbrücken
Von solchen Zahlen können die Betreiber mobiler Eisbahnen nur träumen – aber die werden meist ja auch nur für etwa einen Monat aufgebaut. In Saarbrücken ist Thomas Schug, Projektleiter des „Eispalastes“ auf dem Tbilisser Platz (vor dem Staatstheater) mit den 24.000 aus dem vergangenen Jahr nicht ganz zufrieden. „2007 hatten wir 28.000 Besucher“, erklärt er. Allerdings sei 2008 auch ein sehr strenger Winter gewesen, in dessen Verlauf einige Gemeinden sogar Sportplätze geflutet und dann zum Eislaufen freigegeben hätten. Das schlug sich in den Besucherzahlen nieder.

Dafür wartet Saarbrücken in diesem Jahr mit einer Neuerung auf: Auf 100 extra angelegten Quadratmetern Eis (von insgesamt 625) können Interessierte sogar Eisstockschießen. Der Eispalast hat bereits seit 1. Dezember täglich von elf bis 22 Uhr geöffnet, am 12. Dezember bis 24 Uhr. Der Eintritt sowie der Schlittschuhverleih kosten je 3,50 Euro, eine Stunde Eisstockschießen 20 Euro. Der Eispalast ist bis 17. Januar geöffnet, am 14. und 17. Dezember sogar bei freiem Eintritt.

Saarlouis
In Saarlouis gibt es auf der Eisfläche am Kleinen Markt (direkt beim Weihnachtsmarkt) ebenfalls schon jetzt immer samstags spezielle Gäste zu bestaunen, so unter anderem die ehemalige deutsche Eiskunstlauf-Meisterin Marina Kielmann, die mehrfache Profi-Weltmeisterin Denise Biellmann (Schweiz) oder Rico Rex aus der Gala „Dancing on ice“. „Wir sehen uns nicht als Konkurrenz zur Dillinger Eishalle. Bei uns geht es um das Erlebnis, auch zusammen mit dem Weihnachtsmarkt. Wer Spaß daran hat, in buntem Flair unter freiem Himmel zu laufen, ist bei uns richtig“, sagt Christof Spangenberger, einer der Betreiber. Der Eintritt kostet 1,50 Euro, die Bahn hat bis 30. Dezember geöffnet.

Neunkirchen
Auf dem Neunkircher Stummplatz wird die Eisbahn offiziell morgen Nachmittag um 17 Uhr eröffnet, nur drei Stunden nach dem Weihnachtsmarkt, in die die Bahn wieder integriert ist. Die mittlerweile überdachte Bahn wird bis 3. Januar betrieben und ist werktags von 13 bis 20 Uhr, samstags und sonntags von elf bis 20 Uhr geöffnet, am 19. Dezember zum „Late-Night-Shopping“ bis 24 Uhr. Erwachsene zahlen für eine Stunde drei Euro, Kinder zwei Euro, jede weitere Stunde kostet jeweils einen Euro. Schlittschuhe können für einen Euro ausgeliehen werden.

Wadgassen
Mit dabei ist auch die Gemeinde Wadgassen, die auf dem Gelände der Cristallerie bis 31. Dezember wochentags von 16 bis 20 Uhr, samstags von 14 bis 20 Uhr sowie sonntags von 10.30 bis 20 Uhr zum Laufen einlädt. Die Nutzung kostet (inklusive Schlittschuh-Ausleihe) zwei Euro.

Jenseits der Landesgrenze
Und wer zum Eislaufen über die Grenzen will, der wird in der Ice-Arena Zweibrücken (nahe des Outlet-Centers), Bitburg, Neuwied oder auch in Metz fündig. Von den beiden Eishallen im Großherzogtum Luxemburg lohnt sich fast nur ein Besuch in Beaufort: Dort werden drei Mal in der Woche sogar Eis-Kartrennen veranstaltet. Die Halle in Kockelscheuer ist aufgrund des Trainings für die dortigen Nationalmannschaften nur sporadisch für den Publikumsverkehr geöffnet.




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