A1 Trier Richtung Saarbrücken AS Holz Einfahrt gesperrt, Fahrbahnerneuerung am Tage, Dauer: 16.10.2017 07:36 Uhr bis 19.11.2017 07:36 Uhr, eine Umleitung ist eingerichtet (16.10.2017, 07:39)

A1

Priorität: Dringend

14°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken
14°C
Saarbrücken
weather-Saarbrücken

Historische Führungen in Sulzbach sind vielversprechend angelaufen

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

Nachrichten aus der Region Saarbrücken.

Es geht offenbar aufwärts mit der Vermarktung von Sulzbachs salziger Vergangenheit. Neulich noch informierte Heike Kneller-Luck, Leiterin der Stabsstelle Zukunft im Rathaus, die Mitglieder des Stadtrates über den Fortgang der Dinge. 700 Interessenten haben sich von März bis Dezember 2012 über das Salzbrunnenhaus und seine Geschichte kundig gemacht. Davon haben 450 Personen an einer Führung teilgenommen, wobei die Aktivitäten rund ums 1. Salinenfest im September nicht berücksichtigt sind.

Auch dieses Jahr sind die Führungen vielversprechend angelaufen. Durch Präsenz in den Medien, bei der Tourismuszentrale Saar (TZS) sowie der Kontour (Kongress- und Touristik Service Region Saarbrücken GmbH) sei Sulzbach mit seinem Alleinstellungsmerkmal „Salz“ im Saarland präsent, so Heike Kneller- Luck. Dadurch, dass TZS und Kontour aber auch auf Messen, beispielsweise in Berlin, Stuttgart und Kiel, vertreten seien, werde man überregional wahrgenommen. Touristen aus Belgien haben so schon den Weg nach Sulzbach gefunden, und auch eine Luxemburger Gruppe kam hierher und ließ sich vom „Salzknecht“ über die Historie informieren. Von dem Angebot erfahren haben sie am Stand der Stadt Sulzbach, die auf der St. Ingberter Tourismusbörse vertreten war.

Der Salzknecht, das ist im wahren Leben Karsten Hehn. Unverdrossen und historisch gewandet gibt er die interessantesten Geschichten zum Besten, erklärt anschaulich den Salzgewinnungsprozess in der Zeit von 1549 bis 1736. Im Anschluss daran kann man die „Schürfstelle“ besuchen und Fundstücke mit nach Hause nehmen.

Auch Workshops werden mittlerweile angeboten. Beispielsweise fürs Korbflechten, weil die Sulzbacher Salzknechte dieses Handwerk beherrschten. Ihre Kopfbedeckung konnten sie als kleine Körbe benutzen. Rudolf Starck aus Bischmisheim zeigt, wie es funktioniert. Und die Teilnehmer, die nicht bloß zuschauen, können am Ende ihre Werke mitnehmen. Zudem gibt es den Workshop „Schätzen und Wiegen“.

Man lernt dabei die verschiedenen historischen Waagen kennen und befüllt sein eigenes Salzbeutelchen mit dem „weißen Gold“. Überdies wird der Workshop „Salz und Seide“ angeboten. Hier kann man unter Anleitung von Claudia Tschudy- Lohnsdorfer mit Salz und Farbe einen Seidenschal gestalten. Auch „Malen mit Salz“ ist angesagt. Die Sulzbacher Künstlerin Dagmar Günther zeigt den Teilnehmern, wie man ganz besondere Effekte erzielt. Übrigens: Von April bis September gibt es an jedem zweiten Samstag im Monat eine kostenlose Führung mit dem Salzknecht. Los geht’s immer um 13 Uhr. Im Internet: www.historischesalzhäuser. de

AUF EINEN BLICK

Die Stabsstelle Zukunft hat mittlerweile ein Faltblatt herausgebracht, das alle Angebote auflistet. Erhältlich ist es im sogenannten „i-Punkt“ direkt neben dem Gradierwerk (Auf der Schmelz). Öffnungszeiten: di-fr 10-16 Uhr; sa 10- 12.30 Uhr, montags geschlossen.

Mehr Infos zu den Angeboten und Preisen gibt es unter Telefon (0 68 97) 508-444 oder 508-221; E-Mail: tourismus@ stadt-sulzbach.de

Hat dir dieser Artikel gefallen?
Ja Nein