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Hits aus vier Jahrzehnten in der Reihe Völklinger Kulturmeile

Jens  Wagner</p>

Jens Wagner

Obwohl die Kult-Sendung schon vor Jahrzehnten aus dem regelmäßigen Programm des Zweiten Deutschen Fernsehens ( ZDF ) verschwunden ist, ist die Erkennungsmelodie noch in aller Ohren. Wenigstens bei den eingefleischten Schlager-Fans. Es geht um die flotte Melodie der ZDF-Hitparade, zu der der Moderator, der Dieter, der Thomas, der Heck, stets mit ebenso flottem Mundwerk seine Ansage machte.

Als der Titel am Samstag den Schlagerabend mit Sänger Jens Wagner und seinem „Festival der Liebe “ im Rahmen der städtischen Kulturmeile-Reihe eröffnet, ist die gute alte Zeit zurück. Und auch die treibende Moderatorenstimme fehlt nicht. Sie gehört Stefan Porteset: „Es ist 20 Uhr und zwei Minuten, hier ist die Kulturhalle Wehrden .“ Ganz im Stil von Altmeister Heck.

Wie er ist Porteset zunächst im Off, wie die Fernsehmacher sagen. Also vom Zuschauer noch nicht zu sehen – nur zu hören. Dann tritt er auf die Bühne und kündigt auch gleich den Titel an, den der stets lächelnde Schönling Jürgen Marcus im Original gesungen hat.

Die rund 250 Schlagerfans – diese Zahl nennt Christoph Eugen vom städtischen Veranstaltungsmanagement – aus allen Altersgruppen sind von der ersten Strophe an dabei. Entertainer Jens Wagner gibt den Text vor und auch noch das „Oho“. Das Echo kommt nach einer kurzen Pause zurück: „Aha“.

Eine Show für Aug', Stimme und Ohr. Zu sehen gibt es für die mitsingenden Zuhörer nämlich zwei Tanzpärchen und eine Background-Gruppe mit zwei Sängerinnen und einem Sänger . Zu Beginn alle mit rot-schwarzer Kleidung, alles optisch ansprechend choreografiert.

„Das ist einfach Gute-Laune-Musik, das gefällt den Leuten immer wieder“, meint auch Gunni Mahling an den Knöpfen und Reglern des Mischpultes. Er ist Kopf und Namensgeber des Gunni-Mahling-Ensembles, die Leute im Hintergrund gehören zu seiner Mannschaft: „Wir ergänzen das mit unseren Leuten, das passt einfach.“

„ Peter Alexander , Udo Jürgens , Jürgen Drews , aber auch Helene Fischer und Voxx-Club werden Sie heute hören“, sagt der Sänger zwischen den Titeln. Seine Stimme gibt das her. Und: „Wir wollen heute Spaß haben und schöne Gefühle rauskitzeln.“ Wenig später wird die Bühnenkante zum Kornfeld, und Wagner flirtet mit seiner Bühnenpartnerin: „Sommerabend über blühendem Land . . . ein Bett im Kornfeld, das ist immer frei. . . .“ Dutzende singen begeistern mit, klatschen im Takt dazu oder schwenken bunte Knicklichter.

Die flotten Tänzer müssen sich auch flott umziehen. Denn in der zügigen Show gibt es kaum Unterbrechungen. Und jetzt ist Samba gefragt: „Sag' mir quando, sag mir wann.“ Ein schon etwas älterer Titel – nicht ohne Grund. Denn Wagner hat versprochen: „Wir hören heute Musik aus mehr als 40 Jahrzehnten Schlagergeschichte.“ Dann ist Zeit für Nino de Angelo . Zunächst ein bisschen sonor, dann im hohen Tenor: „Jenseits von Eden“. Die jüngere Schlagergeneration bedient der Sänger unter anderem mit Gabalier-Stücken.

Und so geht es weiter. Mit Schlager um Schlager , Gassenhauer um Gassenhauer. Und mit ganz viel guter Stimmung auf der städtischen Kulturmeile in der Wehrdener Kulturhalle.

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