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Hitze-Wochenende: Das Saarland ist gewappnet

Saarbrücken. Für das Wochenende ist Rekordhitze angesagt – bis auf 37 Grad Celsius soll das Thermometer klettern. Die Hitzewelle lockt viele Saarbrücker ins Freie – besonders die Freibäder rechnen mit vielen Besuchern. „Wir schätzen, dass am Sonntag 6000 bis 7000 Gäste kommen“, berichtet Annette Orth, Kassiererin im Saarbrücker Schwarzenbergbad.

An anderen Sommer- Wochenenden seien es im Schnitt rund 4000 pro Tag. Probleme bereitet der Besucheransturm aber nicht. Für das Wochenende sei mehr Aufsichtspersonal bestellt worden. „Nach der eher mäßigen Saison freuen wir uns auf viele Gäste“, sagt Orth. Auch im Fechinger Freibad rechnet man mit vielen Badegästen. Dirk Anhaus, stellvertretender Betriebsleiter, erwartet rund 4000 Besucher, fast doppelt so viele wie an anderen Sommertagen. Zur Vorbereitung habe man zusätzlich Mitarbeiter vom Roten Kreuz und Sicherheitspersonal bestellt, das auf der Liegewiese und an den Kassen kontrollieren soll.

Doch nicht nur die Freibäder bereiten sich auf das Wochenende vor – auch der Getränkehandel rechnet mit klingelnden Kassen. „An heißen Tagen werden drei bis vier LKW mehr Ware geordert“, berichtet Frank Hubig, Bereichsleiter Lebensmittel bei Globus in Güdingen. Den Löwenanteil an verkauften Getränken machten Sprudel und Säfte aus, aber auch Bier laufe mehr. Um den Ansturm aufzufangen, würden mehr Mitarbeiter an den Kassen eingesetzt. Auch der Verkauf von Grillgut steige an Sommertagen sprunghaft an. Allein an Schwenkern und Würstchen würde rund das Vierfache verkauft.

Die Saarbrücker Eisdielen rechnen hingegen nicht mit dem großen Geschäft: „Wenn es zu heiß ist, ist es eher ruhig“, sagt Mauro De Lorenzo von der Eisdiele De Lorenzo am St. Johanner Markt. In der Eisdiele Viareggio an der Berliner Promenade ist es ähnlich: „Die Leute bleiben eher nicht in der Stadt“, erzählt Besitzer Giuseppe Pascale. Und auch am Saarbrücker Staden ist bei extremer Hitze nicht viel los, wie Jonas Kirch, Geschäftsführer des Ulanen Pavillons, berichtet. Der Biergarten fülle sich erst gegen Abend, aber auch dann kämen weniger Gäste als sonst. Am Sonntagnachmittag erwarte man wegen eines griechischen Festes aber dennoch viele Leute, so Kirch. Und dafür sei das Getränkelager gut gefüllt.

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