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Hochschul-Ranking beweist: Saar-Uni ist Top-Adresse für Romanistik-Studenten

Für all dienigen, die Romanstisik studieren wollen, ist die Universität des Saarlandes eine gute Adresse.

Für all dienigen, die Romanstisik studieren wollen, ist die Universität des Saarlandes eine gute Adresse.

Saarbrücken. Für all dienigen, die Romanstisik studieren wollen, ist die Universität des Saarlandes eine gute Adresse. Zumindest sagt das das aktuelle Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) und der Wochenzeitung „Zeit“. Für diese Erhebung wurden bereits 200 000 Studenten und 15 000 Professoren befragt. Der Fachbereich Romanistik der Saar-Uni landete dabei in der Spitzengruppe der insgesamt 52 verglichenen Romanistik-Studiengänge. Die Saarbrücker Romanistik landete in drei von vier Kategorien in der Spitzengruppe.

Nähe zu Frankreich von Vorteil

In den beiden Kategorien „Internationale Ausrichtung“ und „Studiensituation insgesamt“ gehört der Fachbereich zu den Top-Adressen in ganz Deutschland. Durch die Nähe zu Frankreich und Luxemburg könnten die Studenten in interdisziplinären und grenzüberschreitenden Bachelor- und Masterstudiengängen semesterweise in Saarbrücken, Metz und Luxemburg studieren, sagt Patricia Oster-Stierle, Professorin für französische Literaturwissenschaft an der Saar-Uni. Der Fachbereich werde darüber hinaus von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert, einem Verbund von 150 Hochschulen in Deutschland und Frankreich, die binationale Hochschulbeziehungen fördert.

Nicht nur der Fachbereich Frankoromanistik habe in Saarbrücken sehr gute Studienbedingungen, sondern die Romanistik insgesamt, betont Oster-Stierle. In der Hispanistik bestehe seit vielen Jahren eine enge Kooperation mit spanischen Professoren, die in Saarbrücken lehren. Ein weiteres Beispiel: Die beiden Italianistik-Professoren Max Pfister und Wolfgang Schweickard geben das international anerkannte etymologische Wörterbuch „Lessico Etimologico Italiano“ heraus. Viele italienische Wissenschaftler und Doktoranden locke die Chance, daran mitzuarbeiten, nach Saarbrücken, so Oster-Stierle.

Mehr Geld für Betreuung

Auch in punkto Forschungsgelder gehören die Saarbrücker Romanisten zu den Spitzenreitern. Der Fachbereich wirbt im Jahr insgesamt rund 650 000 Euro an Drittmitteln ein. „Eine derartige Summe ist für geisteswissenschaftliche Verhältnisse sehr gut und zeichnet auch die wissenschaftliche Qualität unserer Forschung aus“, sagt Oster-Stierle. Durchschnittlich wirbt jeder Wissenschaftler bei den Saarbrücker Romanisten rund 24 100 Euro ein, während es zum Beispiel an der Uni Bremen nur 1500 Euro pro Kopf sind. Manche gehen auch völlig leer aus, wie die Unis in Kassel und Paderborn, zeigt das Ranking.

Mit den Einnahmen finanzieren die Saarbrücker junge Wissenschaftler, die wiederum zu einem breiter gefächerten Studienangebot und einer Verbesserung des Betreuungsverhältnisses von Hochschullehrern und Studenten beitragen. Zeitweilige Engpässe in der Lehre habe die Romanistik zwar dank Studiengebühren und Kompensationszahlungen schon lösen können, dennoch arbeite man weiter an diesem Punkt, um sich auch dort von der Mittel- zur Spitzengruppe vorzuarbeiten, so Professorin Oster-Stierle. ee ranking.zeit.de/che2010/de

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