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Hochwald-Acht: Neue Wanderroute bei Kell ab dem Frühsommer

Diese Bezeichnung ergibt sich aus dem Streckenverlauf, der sich beim Blick auf die Karte wie eine Acht darstellt, wobei sich die beiden Hälften am südwestlichen Ufer des Stausees Kell vereinigen (siehe Info).Die Traumschleife ist 19 Kilometer lang.

Die Strecke führt über Höhenrücken, durch Waldstücke und mehrfach auch nahe an Gewässern vorbei. Mit dem Dorfpark und dem Waldweiher in Waldweiler, dem Keller Stausee, dem Wassertretbecken, der Ruwerquelle und dem Keller Dorfpark Dumpert liegen viele reizvolle Ausflugsziele am Wegrand. „Die neue Traumschleife bietet somit eine sehr große naturräumliche Vielfalt“, sagt Walburga Meyer, die Geschäftsführerin des Vereins Hochwald- Ferienland, der den Tourismus in der VG Kell organisiert. Nach ihrer Auskunft wird Andreas Ludwig, Wegewart des Vereins Erholungsgebiet Hochwald, wahrscheinlich noch in diesem Monat damit beginnen, die Markierungen und Schilder anzubringen. Anschließend wird die neue Strecke durch das Deutsche Wanderinstitut zertifiziert. Offiziell eröffnet wird die „Hochwald-Acht“ voraussichtlich im Frühsommer.

Damit wird es bald ein Traumschleifen-Quartett in der VG Kell geben. Denn die „Hochwald-Acht“ tritt neben den Greimerather Höhenweg (aktuelle Bewertung: 52 Erlebnispunkte), den Schillinger Panoramaweg (60 Punkte) und die Ruwer-Hochwald-Schleife bei Hentern (80 Punkte). Die Besonderheit: „Waldweiler und Kell sind die ersten Gemeinden in unserer VG, die ein solches Projekt gemeinsam realisieren“, betont Waldweilers Ortsbürgermeister Manfred Rauber.

Eine gute Mischung gefunden

Abgesehen von den Traumschleifen hat sich im Gebiet des Vereins Erholungsgebiet Hochwald – er umfasst die Verbandsgemeinden Hermeskeil, Kell und Ruwer – in der jüngeren Vergangenheit einiges getan, um den Wanderern mehr Qualität zu bieten. So wurde das Streckennetz um etwa ein Drittel reduziert. Von 800 blieben 550 Kilometer Wanderwege übrig - und zwar nur die besten und am häufigsten genutzten Routen. Außerdem wurden die alten Markierungen entfernt und durch neue Schilder ersetzt. Schließlich wurde eine neue Wanderkarte gedruckt, die erstmals das Wegenetz auf dem Gebiet aller drei VG darstellt.

AUF EINEN BLICK

Der vorgesehene Streckenverlauf beginnt an der Ortslage Waldweiler (Startpunkt im Dorfpark an der Teufelskopfhalle) und verläuft im Uhrzeigersinn in Richtung Niederkell, von dort am Lehbach entlang, die L 143 kreuzend in Richtung Campingplatz. Von dort geht es zur Staumauer des Stausees, wo sich zwischen Staumauer und Angelsportgebäude die beiden Hälften der Acht bis auf etwa 100 Meter am nächsten kommen. Über die Staumauer geht es weiter, hinter dem Feriendorf vorbei, am Spalbach entlang bis zur Ruwerquelle. Dort wendet sich der Weg wieder in Richtung Süden.

Über den Waldweiher geht es über den Saar-Hunsrück- Steig zurück zum Stausee und auf der südlichen Uferpromenade in Richtung Angelsportgebäude, von dort in Richtung der Ortslage Kell, durch das Neubaugebiet auf der Fischerei, durch den Dumpert, unter der L 143 durch am Sportgelände vorbei, parallel zum Radweg bis Mühlscheid und von dort über den Höhenrücken zurück nach Waldweiler. hm

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