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Hochwald: Weiter Bangen um Krankenhaus- Standorte

Wadern. Ende April haben die Bürgermeister von Wadern und Losheim am See, Fredi Dewald und Lothar Christ, sowie die Vorsitzenden der Fördervereine der Krankenhäuser im Hochwald, Raimund Jakobs und Edwin Reis, 21.000 Protest-Unterschriften gegen die Schließung der Häuser an Gesundheitsminister Georg Weisweiler überreicht.

Am 14. Mai dann wurde eine Kopie der Liste an die Generaloberin der Franziskanerinnen von Waldbreitbach, Sr. Basina Kloos, am Sitz der Cusanus-Trägergesellschaft in Trier überreicht. Der Orden ist Träger der Krankenhäuser und der Altenheime an den beiden Orten.

Gutachten-Ergebnisse im August
„Es gibt nichts Neues“, sagte am Donnerstag der Waderner Bürgermeister Fredi Dewald im Stadtrat. Der Minister habe darüber informiert, dass er im August die Ergebnisse des Gutachtens über die saarländische Krankenhausstruktur erwarte.

Der Minister habe es abgelehnt, weitere Auskünfte über die Zukunft der Krankenhausstandorte zu geben. „Trotz mehrmaliger Anläufe ist es uns nicht gelungen, Gesundheitsminister Georg Weisweiler und die Marienhaus GmbH als Krankenhausträger zu einer Teilnahme an einer öffentlichen Informationsveranstaltung in Wadern zu bewegen“, sagte Bürgermeister Dewald.

Krankenhausplan 2011 geplant

Sowohl Ministerium als auch der Krankenhausträger hätten auf die noch offene Diskussion und laufende Gutachten verwiesen. Im Jahr 2011 soll nun ein Krankenhausbedarfsplan neue Leitlinien endgültig festlegen. Zu diesem Termin wollten sich gestern auf Anfrage die Trägervertreter in Trier nicht äußern.

„Wir sind mit der Politik in Gesprächen“, hieß es aus Trier. „Sobald sich Ergebnisse abzeichnen, werden wir die Öffentlichkeit informieren.“ Mit Vertetern der Landespolitik prüfe man zurzeit alle Alternativen, um die Einrichtungen im Hochwald auf zukunftsfähige Perspektiven zu stellen.


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