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Hochwasser und Schnee zu Weihnachten

So sah die Stadtautobahn am 9. Dezember 2010 aus: Überflutet und für den Verkehr komplett gesperrt. Die Folge: Ein Verkehrschaos in der Saarbrücker Innenstadt.

So sah die Stadtautobahn am 9. Dezember 2010 aus: Überflutet und für den Verkehr komplett gesperrt. Die Folge: Ein Verkehrschaos in der Saarbrücker Innenstadt.

Saarbrücken. Nach der langen Phase von Eis und Schnee war es am Donnerstag vor allem das Hochwasser, das wegen zahlreicher Straßensperren den Autofahrern zu schaffen gemacht hat. Wie der Sprecher des Lagezentrums der Polizei, Uwe Wilhelm, am Abend sagte, sei auch an Heiligabend mit einer Hochwassersituation in Saarbrücken und mit den entsprechenden Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Wilhelm: „Es ist nicht davon auszugehen, dass sich in Kürze etwas daran ändert.“ Zwar seien die Pegel wieder am Fallen, zuletzt zwei Zentimeter pro Stunde, doch bei einem Wasserstand von 4,84 Zentimetern in St. Arnual, einen Meter über der kritischen Marke, sei am Freitag nicht mit einer Freigabe der Autobahn zu rechnen. Ansonsten sei aus der Region nichts Besonderes zu berichten, mit Ausnahme der Tatsache, dass im Norden von Luxemburg und im Süden von Belgien Blitzeis aufgetreten sei. Ferner waren am Donnerstag die Bundesstraße 51 von Saarbrücken nach Saargemünd an der Güdinger Brücke sowie an der Ortsumgehung von Kleinblittersdorf wegen Überflutung gesperrt. Außerdem hatte die Blies die Landstraße 212 zwischen Ingweiler und Wörschweiler überflutet.

Zusätzlich wurden aus Lothringen und Luxemburg zahlreiche Straßensperrungen entlang der Mosel vermeldet, unter anderem aus Schengen und Remich.
Indes hatten Lothringer und Luxemburger gegen Abend bereits wieder mit einem neuen Wintereinbruch zu tun. Zunächst ging es im Norden des Großherzogtums mit Regen los, der bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt zu spiegelglatten Straßen führte. Im Übergangsbereich von Champagne und Lothringen fielen die Niederschläge dagegen durchwegs als Schnee, der so üppig herunterkam, dass einige Straßen von Reims und Verdun nach Belgien für den Lkw-Verkehr gesperrt wurden.

Indes kommt die Region Lothringen nun zum wiederholten Male in den Winterstress. Nachdem zum Beginn der Schnee-Saison darüber philosophiert wurde, ob auf mehrspurigen Straßen zunächst nur die rechte Fahrbahn geräumt werden sollte, haben die Präfekten mehrerer Departements nacheinander die Schulbus-Dienste wegen zu großer Gefährdung für die Schüler zeitweise ausgesetzt. Inzwischen sind die lothringischen Kommunen mit ihrem Streusalz am Ende. Die Verwaltungen debattieren darüber, ob man den Schnee künftig mit Salz abtauen oder bloß mit Sand oder Asche abstumpfen sollte. Unterdessen geht die Wintersaison in eine neue, schwierige Runde. Für den Heiligabend sind Schneefälle angesagt, die eine frische Auflage von fünf bis 15 Zentimetern bringen sollten. Danach soll sich der Frost über die Feiertage verschärfen, mit Minustemperaturen im zweistelligen Bereich. gf

 

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