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Höherer Kindergarten-Beitrag umstritten

Nachrichten aus der Region Neunkirchen.

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Furpach. Mit sieben Ja- und fünf Neinstimmen (von der CDU) sprach sich der Ortsrat Furpach/ Ludwigsthal/Kohlhof in seiner ersten Sitzung nach den Ferien für die Erhöhung der Elternbeiträge in den städtischen Kindertageseinrichtungen aus. In der mit viel Debattierlust geführten Sitzung erläuterte die stellvertretende Amtsleiterin des Schul-, Kultur- und Sportamtes, Bärbel Schminke, den Ortsräten die Gründe für die Erhöhung. Darüber wird der Neunkircher Stadtrat in seiner nächsten Sitzung zu befinden haben. Die Ortsräte müssen im Vorfeld dieser Entscheidung gehört werden. Wie Bärbel Schminke erläuterte, betrage der Zuschuss des Landes zum Betrieb der Kindertageseinrichtungen 28 Prozent und der des Landkreises 36 Prozent.

Die verbleibenden 36 Prozent der Personalkosten seien durch die Eigenleistung der Stadt und Beiträge der Erziehungsberechtigten abzudecken. Die Personalkosten der 14 Kitas liegen bei 4 459 136 Euro. Davon dürften nur 25 Prozent auf die Elternbeiträge umgelegt werden. Diese 25 Prozent aber sollten angesichts der städtischen Haushaltslage voll ausgeschöpft werden, habe der Stadtrat bereits beschlossen. Für 292 der 715 angemeldeten Kinder übernimmt der Kreis ganz oder teilweise die Beiträge.

Olaf Rammo (CDU) plädierte für einen Verzicht auf die Erhöhungen, die rund 64 000 Euro Mehreinnahmen erbringen. „Im Interesse der Eltern, die sich heute noch für ein Kind entscheiden, muss alles getan werden, damit die, die ein Kind in die Welt setzen, nicht auch noch bestraft werden“, meinte Rammo. Ortsvorsteher Klaus Becker verteidigte die Erhöhung, die noch moderat sei und auch der Qualität in den städtischen Einrichtungen entspreche. „Das Angebot in dieser Qualität kostet sein Geld“, meinte Becker. „Und wenn wir in diesem Jahr nicht erhöhen, müssen wir im nächsten Jahr das Doppelte nehmen!“

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