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Hohe Rohstoffpreise: Metalldiebstähle nehmen zu

Zweibrücken/Pirmasens. Die vor einigen Jahren gestiegene Nachfrage nach Metallen hat nicht nur zu kräftigen Preisanstiegen geführt, sondern auch Kriminelle auf den Plan gerufen, für die sich Metalldiebstähle als lukrativ erwiesen.

Auch in der Südwestpfalz nahmen die Diebstähle von Kupfer und sonstigen Metallen zu. Durch die Bildung einer Arbeitsgruppe „Kupfergold” bei der Kriminalpolizei Pirmasens, die grenzüberschreitend auch mit der Gendarmerie in Lothringen und der saarländischen Kriminalpolizei zusammenarbeitete, konnte eine Diebesbande im März dieses Jahres festgenommen werden, denen in dieser Woche der Prozess gemacht wurde (wir berichteten).

Mit der Verurteilung der Diebesbande ist das Problem allerdings nicht gänzlich gelöst. Immer wieder berichten die Polizeiinspektionen in der Südwestpfalz über weitere Kupferdiebstähle, zuletzt die Polizeiinspektion Waldfischbach-Burgalben. Tatorte waren dabei die Leichenhalle in Hermersberg und das abseits gelegene Wasserhäuschen bei Heltersberg, wo Kupferrinnen und Fallrohre gestohlen wurden und dadurch hohe Sachschäden entstanden.

Dass sich die Täter bei ihren Diebestouren längst nicht nur auf Gebäude konzentrieren, weiß die Polizei aus den immer wieder eingehenden Anzeigen von Metalldiebstählen auf Friedhöfen. Dort stehlen die Diebe Grabschmuck aus Bronze oder Kupfer. Die Polizeiermittlungen gegen Metalldiebe gestalten sich meist schwierig, weil sie nachts und meist an abgelegenen Tatorten aktiv sind.
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