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Homburg: Stadtfest und Kirmes - verkaufsoffener Sonntag ab 13 Uhr

Gestern wurde noch gehämmert und aufgebaut, denn das erste Homburger Stadtfest stand in den Startlöchern. Am Abend wurde es dann eröffnet. Ein Vorteil war jedenfalls schon sofort zu spüren: Es war deutlich milder als im Oktober.

Von SZ-Mitarbeiter Thorsten Wolf

Homburg. Stadtfest, Kirmes, verkaufsoffener Sonntag: An diesem Wochenende hat man alle Chancen, in Homburg voll auf seine Kosten zu kommen. Zum ersten Mal in dieser Form und als Ersatz für das meist unterkühlte und durchnässte Oktoberfest und die nicht selten gastlose Kirmes am Forum haben sich Homburgs Verantwortliche etwas Neues überlegt und die Innenstadt weitflächig zur Festzone erklärt (wir berichteten). Vom Rondell in der Eisenbahnstraße über den  Christian-Weber-Platz bis zum historischen Marktplatz zieht sich das Festgeschehen mit zahlreichen Ständen, Fahrgeschäften und Livemusik.
v Am Freitag, Stunden vor der offiziellen Eröffnung auf dem historischen Marktplatz, beherrschten Aufbauarbeiten die Szene auf dem Christian-Weber-Platz. Schausteller wie Andre Massel sorgten mit ihren bunten Fahrgeschäften für ein schmuckes Bild in der Innenstadt, gleichwohl die Attraktionen der kommenden Tage nach ihrem Aufbau und dem einen oder anderen prüfenden Blick bis zum Abend erstmal wieder unter Abdeckplanen verschwanden. Erstes eigentliches Festleben gab es, einem saarländischen Urtrieb folgend, zuerst an den Ständen mit Essen. Der eine oder andere Betreiber wollte sich das einträgliche Geschäft am Freitagmittag nicht entgehen lassen. Die Kunden dankten es mit reger Nachfrage nach Gebratenem und Gekochtem.

Mit der Zusammenlegung von Oktoberfest und Kirmes will Homburg für eine Entzerrung in den feststarken Herbstmonaten sorgen und so auch die Attraktivität der beiden ursprünglichen Veranstaltungen stärken. Hatte das Oktoberfest oft unter miesem Wetter gelitten, so galt die Kirmes auch als Ort, an dem man ohne Mühe schon mal einen Abend in Einsamkeit verbringen konnte – zu unattraktiv wirkte das Gelände am Forum für ein solches Familienspektakel. Nun soll alles besser werden – und zumindest Ort, Zeit und Umfang der Festkombination lassen Gutes hoffen. Mit dem Umzug in die Innenstadt wird die Kirmes vom Trubel des Samstags und dem Stadtfest profitieren, mit der Verlagerung der ehemaligen Oktoberfest-Open-air-Bühne vom Christian-Weber-Platz ans Rondell in der Eisenbahnstraße soll auch dieser Teil Homburgs vom mehrtägigen Festreiben seinen Gewinn haben. Gleich bleibt alles auf dem historischen Marktplatz: Wie schon bei den früheren Oktoberfesten, wird es dort eher volkstümlich zugehen.

Und auch die Eröffnung des Festes führte einen Teil der Oktoberfest-Tradition fort, glücklicherweise allerdings ohne die Kälte der vergangenen Jahre.



Auf einen Blick

Noch bis zum Sonntag steht Homburg ganz im Zeichen des ersten Stadtfestes. Zeitgleich läuft auf dem Christian-Weber-Platz, der angrenzenden Talstraße, der St.-Michael-Straße und dem Ilmenauer Platz die Stadtkirmes mit mehr als 20 Fahr-, Schau- und Spielgeschäften. Zusätzlich soll ein verkaufsoffener Sonntag am letzten Festtag, 12. September, von 13 bis 18 Uhr Besucher nach Homburg locken. red


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