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Homburg erwartet Bielefeld zum Kellerduell

Homburg. An diesem Freitag wurde Christian Hock, Nachfolger des entlassenen Alfred Kaminski, als Trainer des Fußball-Regionalligisten FC Homburg offiziell vorgestellt. Der neue Mann auf dem Trainerstuhl weiß, dass die Aufgabe beim Drittletzten keine leichte ist. „Die Situation ist im Moment eine sehr schwierige auf dem Abstiegsplatz. Ich habe im Training gesehen, dass noch nicht alles rund läuft. Aber ich denke, dass wir einen Kader haben, der absolut regionalligatauglich ist", sagt der 40-Jährige. Er denkt sogar über die laufende Saison hinaus: „Ich bin nicht hierher gekommen, um mit dem FC Homburg abzusteigen. Wir wollen in der nächsten Saison eine Mannschaft auf die Beine stellen, die ein anderes Ziel als den Klassenverbleib hat."

FCH-Vorstandschef Peter Müller sieht im früheren Zweitliga-Trainer (Wehen Wiesbaden, Rot-Weiß Ahlen) den richtigen Mann: „Wenn man mit einem Trainer dieses Kalibers redet, kann man nicht nur sagen, wir wollen die Klasse halten. Der will auch wissen, was danach kommt."

Für die Spieler war der Wechsel nicht vorhersehbar. „Für die Mannschaft war das sehr überraschend. Dass das so kommt, ist die Entscheidung des Vorstandes, da können wir als Mannschaft nichts dafür. Die Karten werden neu gemischt. Ich denke, das ist jetzt Ansporn für jeden Spieler, richtig Gas zu geben", sagt Verteidiger Nassim Banouas. Sein Abwehrkollege Nico Müller findet: „Christian Hock hat eine gute Ausstrahlung. Er war nicht umsonst Zweitliga-Trainer. Ich glaube schon, dass man mit ihm was erreichen kann."

Peter Müller wehrt sich gegen den Vorwurf, dass Kaminski durch den zweiten Vorsitzenden Hagen Ries per Handy informiert wurde, sei mieser Stil gewesen: „Wir haben uns korrekt verhalten. Ein persönliches Treffen war für Alfred aus Termingründen nicht möglich. Deshalb mussten wir ihn telefonisch unterrichten." „Wenn man einen Anruf erhält und bekommt den Anlass mitgeteilt, was soll man dann noch reden? Man hat mich freigestellt, das ist halt so", sagt Kaminski. Beide Seiten betonen, das Thema ohne weitere „dreckige Wäsche" abhaken zu wollen.

Wenn der FCH an diesem Samstag, 14 Uhr, zu Hause auf Arminia Bielefeld II trifft, erwartet Hock „ein anderes Auftreten als beim 1:3 in Trier. Die Zuschauer müssen sehen, dass die Spieler das letzte Hemd geben, um das Spiel zu gewinnen." rti

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