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Homburg verkauft sein Waldstadion nicht an die HPS

Das Homburger Waldstadion

Das Homburger Waldstadion


Es war genau 22.28 Uhr am Donnerstagaben, als es ein „Dringlichkeitsantrag“ der Fraktion der Linken zum Sachstand Kombibad endlich in die Diskussion des Homburger Stadtrates schaffte. Vorangegangen waren fünfeinhalbstündige Aussprachen zu den Themen „Windpark auf der Weißen Trisch“ (wir berichteten), gebundene Ganztagsschule, Erbacher Sportzentrum oder auch Waldstadion. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich die Antragsstellerin Barbara Spaniol samt Fraktionskollegen schon wegen einer parteininternen Veranstaltung verabschieden müssen. Inhaltlich lieferte Homburgs Oberbürgermeister Karlheinz Schöner (CDU) zur Grund- und Hochwasser-Problematik beim Neubau des Kombibades an der Kaiserslauterer Straße nichts Neues. So sei ein hoher Grundwasserspiegel seit jeher eine Problem in Homburg und auch Bestandteil der vertraglichen Vereinbarungen mit den Bauträgern des neuen Bades.

Schöners Einschätzung beim Thema Hochwassergefährdung des Kombibad-Standortes: „Wenn Homburg vier Meter unter Wasser steht, dann gibt es am Standort des Kombibades noch kein Hochwasser.“ Für die aktuelle Diskussion machte er vor allem die Landesgrünen verantwortlich. „Seit einer Pressemitteilung von Simone Peter aus Saarbrücken gibt es diesen Zirkus. Es gibt aber im Grunde keinen Klärungsbedarf.“ CDU-Fraktionsvorsitzender Christian Gläser stand dann im Mittelpunkt der Diskussionen zum Themenkomplex Sanierung Sportzentrum Erbach und Homburger Waldstadion. Hier musste OB Schöner eingestehen, dass der vom Sportbeigeordneten Gerhard Wagner ins Spiel gebrachte Plan, die Homburger Parkhaus- und Stadtbus GmbH (HPS) möge das Waldstadion kaufen und sanieren (wir berichteten), mit Blick auf die finanzielle Belastbarkeit der stadteigenen Gesellschaft nicht möglich sei. Man werde nun, auch in Absprache mit dem Hauptsponsor, nach neuen Wegen suchen.

Dabei seien, so Schöner, die Sanierung des Waldstadions und des Sportzentrums Erbach getrennt zu betrachten. An letzterer würde die Verwaltung über HPS weiterhin mit Nachdruck und umfänglich arbeiten. Eben diesen Tagesordungspunkt nutzte Gläser zu ungewöhnlich scharfer Kritik an der Verwaltung und an deren Nutzung der HPS als Träger vieler wichtiger Projekte in Homburg. Mit Blick auf zu erwartende Kosten beim Betrieb der Stadtbusse und der Instandhaltung des Parkhauses unterhalb des Tal-Zentrums müsse man aktuelle und künftige Engagements im Auge behalten.

„Ich stehe hinter den Vorzügen des Instruments HPS, weil wir so als Kommune handlungsfähig bleiben. Ich sage aber ganz deutlich: Ich trage keine Überforderung der HPS mit. HPS ist nicht die Geldkuh der Stadt Homburg.“ Vor dem Hintergrund der zahlreichen HPSVerpflichtungen habe er auch die Pläne nicht verstanden, dass die Gesellschaft das Waldstadion erwerben soll. „Und es war grotenschlecht und ein Politikum, in diesem Zusammenhang das Beispiel Elversberg zu bringen.“

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