L125 Neunkirchen Richtung Saarbrücken-Johannisbrücke Kreuzung Neunkirchen-Sinnerthal Vollsperrung, Bauarbeiten bis 01.05.2018, eine Umleitung ist eingerichtet Die Sperrung erfolgt aufgrund von Sanierungsarbeiten am Brückenbauwerk und der Fahrbahn im Bereich "Plättches Dohle" (18.04.2017, 10:58)

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Homburger Jazzsommer startet ab 31. Mai in die Saison

Der Sommer beginnt in Homburg am 31. Mai. Denn nicht das meteorologische Datum ist in Homburg ausschlaggebend, sondern das Jazz-Datum. Und das sagt uns, dass in diesem Jahr am 31. Mai um 11.30 Uhr fünf knallrot gekleidete Damen mit dem Namen „Venusbrass“ auf dem historischen Marktplatz den Sommer einläuten, denn dann erklingt nach einem halben Jahr endlich wieder Musik in den Straßen der Altstadt. Wie Raimund Konrad, der als Vorsitzender der Interessengemeinschaft Homburger Altstadt auch den Musiksommer organisiert, betonte, wurde im Vergleich zum Vorjahr nichts am Programm gekürzt und nichts zusammengestrichen. Es gebe in diesem Jahr zwar keinen „Weltstar“ als Gast, aber dafür ein solides Programm von durchgängig guter Qualität.

Gemeinsam mit Konrad war auch Norbert Zimmer zu Gast in unserer Redaktion, denn er hat die beliebte Freitags-Reihe „Querbeat“ zusammengestellt, die immer am Vorabend des samstäglichen Jazz-Frühschoppens über die Bühne geht. Seit über einem halben Jahr tüfteln die beiden am Programm, „das ist ein ganz schöner Organisations-Aufwand“, sagt Konrad. Aber da der Homburger Musiksommer seit Jahren bekannt und beliebt ist, fragen öfter auch Bands von sich aus an, ob sie nicht auf dem barocken Platz gastieren dürften, „weil die Atmosphäre so schön ist und sie gerne hier auftreten“, betont Zimmer. Und das Beste am Musiksommer: die insgesamt 27 Musikvorstellungen, die bis zum 6. September gehen, sind nach wie vor kostenlos. Die Stadt steuert ihr übliches Budget von 60 000 Euro bei, stellt noch dazu die Infrastruktur mit Beschallung und Bühne zur Verfügung, während noch weitere 5000 Euro von Sponsoren aufgebracht werden. Das Repertoire der Bands reicht auch in diesem Jahr wieder von New Orleans, Dixieland, Jump & Jive bis hin zu Swing. Einige Bands sind neu dabei, wie etwa Volker Klimmer oder Nicole Metzger, alte Bekannte sind die Barrelhouseund die Washboard-Jazzband.

Auch drei Bigbands sind diesmal Gäste: Die Uni-Bigband, die Bigband des saarländischen Polizeiorchester und die Beer- River-Baskets aus Blieskastel. Und so können sich die Homburger Frühschoppen-Fans an den Sommer-Samstagen auf Gute-Laune-Musik freuen, während die Freitags-Besucher sich schon mal auf beschwingte Sommerabende mit Beat, Folk und Pop einstellen dürfen.

Denn den Freitag darf man nicht vergessen, der mit Querbeat immer von 19 bis 22 Uhr, ebenfalls auf dem historischen Marktplatz, Akzente setzt. Allerdings gibt es zwei Termine, an denen man das Musiksommer- Programm wohl nicht vermissen wird, betonen Konrad und Zimmer: Das ist der 21. Juni, an dem in der Innestadt ohnehin die „Fete de la Musique“ stattfindet – und der 4. Juli, ein Freitagabend, an dem ein WM-Spiel über die große Leinwand auf dem Marktplatz übertragen wird.

 Die Programmhefte mit allen Informationen über den Homburger Musiksommer liegen in sämtlichen Homburger Geschäften und im Rathaus aus. Auch im Internet kann man das Programm abrufen.

www. musiksommer-homburg.de

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